Kaum schrieb ich neulich noch darüber, wie man Termine in Xing wiederfindet, so ist seit kurz vor Weihnachten alles anders – dann jetzt gibt es den Xing-Eventmanager.
Ich hätte vermutlich über die Feiertage nichts mitbekommen, wenn nicht in einigen Foren die Diskussionen dazu hochgekocht wären. Offensichtlich bietet das neue Tool nicht nur nicht die Funktionen, die man sich gewünscht hätte, sondern auch nur einen Bruchteil der Funktionen, die es früher gab.
Outlook-Export? Nada. Gruppenübergreifende Termine? Gibt es nicht mehr: “Die Teilnehmer müssen Ihrer Gruppe beitreten.” Eine Reihe weiterer unschöner Schwächen werden in den Diskussionen passgenau und mit Beispielen aus der täglichen Nutzung untermauert aufgezeigt.
Ich weiß nicht, was da alles schiefgelaufen ist, aber von der Konzeption bis zur Umsetzung kurz vor der Weihnachtspause – erste Korrekturen gibts dann irgendwann im Januar – war das eine ziemliche Selbstdemontage von Xing. Die englischsprachigen Mitglieder mussten sich die Infos auch noch selbst einholen, da die Ergebnisse der deutschsprachigen Diskussion (wie eine Liste aktueller Einschränkungen) nicht automatisch international verfügbar gemacht wurde.
Einige nicht sehr hilfreiche Statements von Seiten Xings garnierten das QM-und Kommunikations-Desaster dann noch. Peinlich.
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