Neulich wollte ich für ein Hobby-Projekt einen „Adventskalender“ bauen. Eine Netzrecherche ergab überraschenderweise keinerlei Funde, so dass ich mir selbst etwas zusammenstricken musste.

Mein Ansatz war die archives.php zu nutzen, damit für jeden neu veröffentlichten Dezembereintrag automatisch ein Eintrag generiert wird.
<?php
rewind_posts();
global $post;
$myposts = get_posts('numberposts=24&orderby=date&order=ASC');
foreach($myposts as $post) :
?>
<a href="<?php the_permalink(); ?>">
<div class="date">
<div class="day"><?php the_time('j'); ?></div>
</div></a>
<?php endforeach; ?>

Mit diesen Code-Zeilen wird für jeden Eintrag – maximal 24 Einträge – die Nummer des Tages in aufsteigender Reihenfolge angezeigt. (Achtung, die $myposts-Anweisung gehört in eine Zeile.)

Die Formatierung erfolgt über css, beispielsweise:
.date {
text-transform: uppercase;
position: relative;
width: 110px;
float: left;
top: 10px;
background: #fff url(images/datebg.png) no-repeat;
height: 160px;
font-family: Arial;
margin: 0 8px 0 5px;
padding: 0 0 0 4px;
}

.date .day {
font-size: 30pt;
font-weight: bold;
color: #50d750;
letter-spacing: -2px;
margin: 65px 0 -6px 12px;
text-align: left;
}

Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:

Alternativ kann man hinter den Kalenderbereich ein Bild im klassischen Adventskalender-Design legen.

Share

Neu in meiner Leseliste

 Web  Kommentare deaktiviert für Neu in meiner Leseliste
Nov 022008
 


Das Softwareentwickler-Blog kommt mit Tipps und Tricks rund um Software, beispielsweise mit Links zum Thema „WordPress-Plugins selbst programmieren“.


Vermutlich noch sehr hilfreich wird WpRecipes mit Code-Schnipseln für WordPress. Zum Beispiel heute nachmittag, wenn ich einem Kundenprojekt den Feinschliff geben muss – WordPress als CMS ist ein wenig tricky, wenn es um eine spezifische Anordnung in der Sidebar geht.


Noch nicht ganz überzeugt bin ich von Mashable, einem Meta-Blog zu Internet-Entwicklungen. Dieses Blog tauchte in einer Rangliste von Top-Blogs auf, erschlägt mich aber ein wenig mit Inhalten, die ich nicht so wirklich brauche. Mal schauen…

Oh, und Happy Birthday, c’t!

Share

Not to be missed out – zwei laufende Diskussionen

 Sammelsurium  Kommentare deaktiviert für Not to be missed out – zwei laufende Diskussionen
Okt 212008
 

Slashdot: Researchers Discover The Most Creative Time of Day: A poll of 1,426 people showed that a quarter of us stay up late when seeking inspiration. Taking a shower or just sitting in the bathroom proved to be a popular way of getting the creative juices flowing.

Sehr spannend, über die Erfahrungen anderer in der Diskussion zu lesen. Auch bei mir läuft kreatives Schreiben nachts tendenziell besser (hallo Unterbewusstsein!). Als gerade wieder ins „normale“ Arbeitsleben eingestiegene finde ich allerdings den vorgegebenen Rhythmus im Moment entspannender als die häufige Nachtarbeit (hallo Feierabend!). Außerdem sind bei einer 4-Tage-Woche ja noch drei lange Nächte drin, also genug für die „creative juices“.

WordPress-Magazin: Web 2.0 – Eine reine Männerszene?: Mir geht es mehr darum, dass man so gut wie nie eine Frau findet, die sich auch für alles dahinter interessiert. […] Woran liegt es also? Genau die gleiche Scheu, die ich hatte? Kein Interesse? Oder ist es einfach immer noch eher männlich gern mal eine Weile damit zu verbringen, Codes hin und her zu schieben und anzupassen?

Ich selbst gehöre definitiv zu den Frauen, denen Technik und Struktur mehr liegen als Design. WordPress habe ich von Anfang an auf dem eigenen lokalen Server, dann auf der eigenen Domain angelegt und inzwischen werden zwei Blogs regelmäßig befüllt. Mein erstes Theme habe ich damals selbst ins Deutsche lokalisiert. Nachdem ich neulich einige Abende ins Branford Magazine Theme und seinen Code gesteckt habe – sehr schönes Design, aber leider nicht unbedingt benutzerfreundlich – musste ich schnell eine Alternative finden und landete für den Moment bei einem fertigen Theme, welches wie angepeilt zu mehr Seitenaufrufen/Besuchern führte. Fazit: Frau hin oder her, ich interessiere mich für das Dahinter, hänge aber trotzdem nicht auf Barcamps rum oder mache auf Web2.0-Spezialistin. Aber vielleicht kommt das ja noch ;)

Share
 

Da habe ich Freitag das Blog im Branford-Theme online gestellt und mir auf die Schulter geklopft – schließlich war es nicht ganz einfach, es aufzusetzen.

Und dann kam Martina in ihrer ungeschminkten Art und sagte „Ich steige nicht durch.“ Und nach Rücksprache mit meinem Sofanachbarn und hilfreichstem Kritiker muss ich leider sagen: Branford ist wunderschön…aber die Seite wäre damit kein Blog mehr. Daher hielt heute Nacht kurzfristig das Theme WP-Multiflex-3 1.3 Einzug. Die Farbwahl gewinnt nicht unbedingt einen Blumentopf, aber in Sachen Überschaubarkeit ein klarer Gewinn.

Was habe ich daraus gelernt?

  • Selbstverliebtes Design (chic, aber nicht zielgruppengerecht oder erwartungskonform) mag schön aussehen, aber bringt nicht weiter.
  • Ein Blog ist ein Blog, außer es soll eine Webseite werden.
  • Das Tolle an WordPress – und CMS allgemein – ist, dass sich das Design in Windeseile wieder ändern läßt.
  • Die Zeit mit dem Branford Theme war  dennoch nicht vergeudet, schließlich habe ich einiges über Theme-Aufbau und CSS dazugelernt.

Sollte sich hier doch noch eine Branford-Fangemeinde auftun, bitte ich um Feedback. Für eine Theme-Umschaltung nach Geschmack fehlt mir leider (noch) das PHP-Knowhow… naja, mit Web 3.0 vielleicht ;)

Share
 

Nachdem ich mich schon länger geistig mit einem Redesign des Blogs beschäftigt habe, ist es nach zwei Tagen nun auch im Einsatz – die Doku-Hotline im ansprechenden Branford Magazine Theme. Ein nicht unkompliziertes Theme, für das man tatsächlich einen Blick in die Tutorials und Foren werfen muss. Die Kategorien bestimmen, wo ein Artikel angezeigt wird (daher habe ich meine Bloginhalte etwas entschlacken müssen). Dazu kommen diverse Bildertypen, die über benutzerdefinierte Bilder eingegeben werden.

Anpassungen meinerseits waren in der index.php, ui.tabs.php, single.php, sidebar.php und im CSS. Neu ist auch der „WordPress RSS“-Plugin, über den fünf Beiträge des Writer-River-Blogs direkt rechts unten als Links eingefügt werden.

Auf der Liste für baldige Erweiterungen stehen spezifische Sidebars für die jeweiligen Kategorien und ein schöneres Logo. Auch die „Letzten Kommentare“ sollen wieder angezeigt werden – heute abend hat der entsprechende Plugin aber noch die Kooperation verweigert.

Der große Vorteil des Themes ist in meinen Augen die bessere Darstellung der verschiedenen Kategorien und vorhandenen Artikel. Und was halten Sie davon?

Zur Erinnerung hier das alte Design:

Nachtrag: Ein negativer Aspekt ist die starke Verlangsamung von WordPress – selbst das Admin-Interface ist langsamer. Liegt vermutlich an meinem Hosting bei Strato. Sehr unschön. Ich bin an der Problemlösung…

Share

Endlich!

 Web  Kommentare deaktiviert für Endlich!
Aug 092008
 

Eine lauschige Freitag Nacht ist genau das richtige, um endlich auf WordPress 2.6 upzugraden. Dank der ausführlichen Anleitung war es tatsächlich kein Problem, es hat sich nur ein wenig hingezogen. Einige der alten Plugins funktionieren auch noch nicht mit dieser Version, aber keiner davon war wirklich wichtig.

Operation beendet, Patient lebt! Hurra!

Share

WordPress-Tipp: Versionsmeldung abstellen

 Software, Web  Kommentare deaktiviert für WordPress-Tipp: Versionsmeldung abstellen
Apr 022008
 

Es ist zwar wunderbar, dass WordPress mit einer fetten Warnmeldung im Admin-Interface anzeigt, dass es eine neue Version gibt. Weniger schön ist allerdings, dass diese Meldung einen lange begleitet, wenn man wie ich mit dem Update von 2.3.3 auf 2.5 noch warten will.

Ein Tipp brachte mich zum Plugin Disable WordPress Core Update.

Ich habe mir dann allerdings die Diskussion dazu durchgelesen und die Anzeige der Warnmeldung wie dort beschrieben über die Datei „wp_admin.css“ deaktiviert. Dazu setzt man bei #update-nag die Anzeige außer Funktion.

#update-nag, .plugin-update {
display: none;
}

Ich bin begeistert – nichts mehr zu sehen von dem Header! Die Meldung in der Fußzeile bleibt übrigens sichtbar, und das ist gut so.

Share

Die Sache mit Permalinks in WordPress

 Web  Kommentare deaktiviert für Die Sache mit Permalinks in WordPress
Mrz 242008
 

wpBei WordPress funktionieren Permalinks am besten, wenn auf dem Apache-Webserver das Modul „mod_rewrite“ installiert ist. (Hier gibt es eine ausführliche Erklärung zu Permalinks in WordPress auf Englisch.)

Was sind Permalinks? Wenn statt der URL „http://www.meinblog.de/?p=35“ die URL „http://www.meinblog.de/permalinks-erklaert“ dort steht, so ist dies ein Permalink. Er ist besonders wichtig für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen, aber auch Ihre Leser freuen sich, wenn sie solch eine sprechende URL zu ihren Favoriten hinzufügen können.

Leider ist nicht bei allen Webprovidern mod_rewrite vorhanden. Ein kostengünstiger deutscher Webspace-Anbieter mit diesem Feature ist BeKaWe. Selbst im kleinsten Paket ist mod_rewrite verfügbar. Der Anbieter wurde an verschiedenen Stellen empfohlen und scheint gut zu sein.

Bei meinem Anbieter Strato ging auch lange nichts ohne den Plugin 123 No Rewrite Permalink, der in meinem Blog hier sehr gut funktioniert hat. Gestern habe ich allerdings herausgefunden, dass seit Mitte Februar 2008 mod_rewrite bei Strato vorhanden ist. Daher habe ich gerade den Plugin deaktiviert und siehe da, die Permalinks tun immer noch!

Wenn Sie ein neues Blog anfangen, sollten Sie daher auf jeden Fall den Aspekt der Permalinks im Auge haben. Schließlich wollen Sie doch so schöne Links wie alle anderen, oder?

Share
 

Für WordPress-Blog-Betreiber wie mich und alle, die über die Nutzung von WordPress nachdenken, sind Anwendungsbeispiele Inspiration und food for thought, wie es neudeutsch so schön heißt.

Praktischerweise hat Performancing gerade den Artikel 48 Unique Ways To Use WordPress veröffentlicht. Hier finden Sie Beispiele rund um klassische Anwendungen, WordPress als Webseite, der Umbau des Prologue-Themes und WordPress für Eigenkreationen.

Dem „Aufbohren“ von WordPress steht letztlich nur limitierte Phantasie im Weg – Programmierer kann man sich ja einkaufen :)

Share

Neu in diesem Theater – Kommentare kommentieren!

 Web  Kommentare deaktiviert für Neu in diesem Theater – Kommentare kommentieren!
Feb 072008
 

wp

Dank dem frisch installierten WordPress Thread Comment Plugin kann man in diesem Blog jetzt auch Kommentare kommentieren (eine Ebene tief).

Zum Lokalisieren des Plugins musste ich an zwei Stellen Text übersetzen:

  • in der Datei wp-thread-comment.php (reply on, reply this comment)
  • in den Einstellungen des aktivierten Plugins im Adminstrationsinterface von WordPress (nochmals reply on)

Das Original ist chinesisch, das Englisch war daher etwas babelfishig. Dennoch – ein großer Schritt für die Kommunikation, beim weltumspannenden WordPress wie auch in diesem Blog.

Share
© 2012 Doku-Hotline Suffusion theme by Sayontan Sinha