Neulich chattete mich eine Freundin an und wir kamen auf Typo3 (ihr CMS der Wahl) und WordPress. Da meinte sie doch, ich sollte einer Kundin WordPress für Firmenseiten ausreden, da es ja nur für Blogs geeignet sein. Tja, das konnte ich leider nicht, hatte ich doch gerade eine Firmenseite gebaut:

Unter KAT Automatisierungstechnik Bremen findet sich die Webseite einer assoziierten Bremer Firma, jetzt von Frames befreit im schlanken Design. Für die Navigation, die WordPress so von Haus nicht liefert, habe ich den Flexi-Pages-Plugin genutzt. Mit der XML-Sitemap und ein bisschen Linkaufbau sollten die angebotenen Dienstleistungen rund um Automatisierung, technische Informatik und MES bald besser findbar sein.

Ganz anders, aber für den unbedarften Surfer ebenfalls nicht als WordPress zu erkennen ist Der Giftspritzer (der Kenner sieht sofort das Branford-Magazin-Theme, das ich auch mal ausprobiert habe).

WordPress hat schon seit einiger Zeit das reine Blogdasein hinter sich gelassen. Es bleibt zu hoffen, dass die aktuellen Vorgänge zum Thema Premium-Themes und nicht-GPL-Plugins auf wordpress.org (zu lesen z.B. bei Texto oder Xing) nicht zu größeren Verwerfungen in der WP-Community führen.

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Drupalcamp in Köln

 Web  Kommentare deaktiviert für Drupalcamp in Köln
Jan 132009
 

Wie aus meinem neu eingebauten Terminkalender hier rechts im Blog ersichtlich, werde ich am Wochenende auf dem Drupalcamp in Köln sein. Das Camp ist ausverkauft, und ich bin schon sehr gespannt und hoffe, einerseits mehr Infos rund um Drupal, andererseits mehr Tipps rund um Content Management, Portale etc. allgemein zu erhalten.

Ein potentielles „Date“ mit einem Know-How-Träger habe ich schon und gebe die Hoffnung nicht auf, dass das Wandern durch die Komplexitäten der angebotenen freien und kommerziellen CMS-Angebote demnächst zu einer sinnvollen Lösung im aktuellen Projekt führen wird.

Im Februar gehts dann zum eintägigen Wordcamp in Jena, das den Fokus auf WordPress hat. Und das ist primär zu meinem eigenen Vergnügen :)

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Wie man aus vorhandenem Inhalt mehr Artikel erzeugt

 Web  Kommentare deaktiviert für Wie man aus vorhandenem Inhalt mehr Artikel erzeugt
Jan 032009
 
  1. Man nehme beispielsweise das sehr google-wirksame Thema „WordPress Themes“ und schreibe einen langen Artikel, in dem man 40 davon sortiert und verlinkt.
  2. Dann schreibe man immer mal Beiträge zu Untergruppen davon, z.B. 2-kolumnig, 3-kolumnig, SEO-optimiert, freie Themes, Kauf-Themes etcpp. und veröffentliche diese. Ab und zu ein neues Theme mit rein, aber zu 80% vorhandener Inhalt.
  3. Diese Artikel verlinke man miteinander.

Tolle Sache, von Suchmaschinenoptimierung und Effizienz her gesehen. Nur für Suchende ein wenig frustrierend, wenn auch im vierten Artikel nichts wirklich Neues zu finden ist.

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Sprachdateien bei WordPress korrigieren

 Web  Kommentare deaktiviert für Sprachdateien bei WordPress korrigieren
Dez 312008
 

Neulich fiel mir auf, dass die Fehlermeldung bei „Seite nicht gefunden“ in meinem Theme in unsauberem Deutsch war. Eine kleine Suche ergab, dass der Fehler in den Sprachdateien de_DE.po/mo lag. Doch wie bearbeiten, und warum zwei Dateien?

  • Die .po-Datei ist in ASCII und kann direkt bearbeitet werden.
  • Die .mo-Datei ist die kompilierte Version davon, die WordPress benötigt.

Als schnellster Weg stellte sich die Verwendung der freien Software Poedit heraus. Darin .po-Datei laden, Text korrigieren und Datei speichern – die .mo-Datei wird dabei standardmäßig automatisch mitgeneriert.

Dann beide Dateien auf den Server kopieren und schon stimmt der Text :)

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Eine Webseite mit WordPress für 300 EUR?

 Web  Kommentare deaktiviert für Eine Webseite mit WordPress für 300 EUR?
Dez 302008
 

Solch ein Statement war neulich im Netz zu lesen, und brachte mich zum Nachdenken.

Die WordPress-in-5-Minuten-Installation funktioniert tatsächlich so schnell, allerdings muss dafür auf der Domain auch alles passen und z.B. PHP5 schon aktiviert sein (war es bei Strato nicht von Haus aus). Auch das Thema Permalinks ist gerne eins, was etwas Zeit kostet, wenn der Hoster erstmal nicht mitspielt.

Dazu dann ein Theme. Da gibt es viele, und das passende ist vom Kunden abhängig, also erstmal die Anforderungen aufnehmen und dann schauen, welches Theme am wenigstens Nacharbeit braucht.

Dann einige Plugins, für Spamfang (falls Artikel mit Kommentarfunktion genutzt werden), SEO, Flexi-Pages für ein klassisches Webseiten-Menü. Vorbau der Struktur, so dass direkt Inhalte eingepflegt werden können. Ein paar Erklärungen zum Admin-Frontend, und vermutlich ein wenig Nachbetreuung (Fragen gibt es immer). Der Aufwand hierfür ist auch von den Vorkenntnissen des Kunden abhängig.

Insgesamt würde ich von Erstgespräch bis Nachbetreuung mindestens einen Tag rechnen, und dafür wären 300 EUR ziemlich günstig.

Folgekosten werden sich für den Kunden allerdings spätestens dann ergeben, wenn er das System auch weiterhin extern pflegen lassen will. Neue Plugins für Wunschfeatures installieren und die häufigen WordPress- und Plugin-Updates einspielen, das sind dann leicht noch einige Stündchen vom Dienstleister.

Eine relativ günstige und noch dazu flexible Webseitenlösung bleibt es trotzdem. Nicht zuletzt deshalb werde ich bei meinem eigenen Redesign auch auf WordPress setzen.

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Neulich begab es sich, dass aus unerfindlichen Gründen bei einem meiner WordPress-Blogs der Admin-Login nicht mehr funktionierte. Fehler im Passwort? Warum auch immer – zurücksetzen war notwendig.

Eine Google-Suche wirft einige Tipps und Links aus, der Link zum Emergency Script ist allerdings aktuell nicht erreichbar und so landete ich bei einem noch handlicheren Verfahren.

Bei „WordPress Designpraxis“ gibt es das PHP-Script password-resetter zum Herunterladen. Einfach per FTP ins Hauptverzeichnis des Blogs kopieren, „password-resetter.php“ starten und ein neues Admin-Passwort eingeben. Testen, obs geklappt hat und dann die Datei löschen.

Abschließend das neue Passwort besser aufschreiben als beim letzten Mal… dann klappts auch mit dem Login :)

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Aus gegebenem Anlass – ein Twitterfriend hatte gerade einen Datenverlust beim Upgrade nach WP2.7, da der XML-Export die Einträge der letzten 4 Wochen nicht ausgegeben hat – möchte ich nochmal auf mein Posting von neulich verweisen:

Der XML-Export ist buggy, buggy, buggy. Daher immer direkt in der Ausgabedatei nachschauen, ob alle Postings mitgekommen sind.

Zusätzlich würde ich den WordPress Database Backup Plugin empfehlen.

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Länge von WordPress-Posts limitiert?

 Web  Kommentare deaktiviert für Länge von WordPress-Posts limitiert?
Dez 072008
 

In einem anderen WordPress-Projekt ist uns gerade aufgefallen, dass ab ca. 11.000 Wörtern (114 kB) das Posting nicht mehr auf dem Server gespeichert werden kann (der Inhalt verschwindet einfach). Im lokalen Test kann dasselbe Posting problemlos gespeichert werden.

Zwei mögliche Gründe wurden in den Ring geworfen:

  • die Definition von Posts als „long“ in der Datenbank – dies wären aber 4 GB und sollte für alles reichen, zumindest aber diesen Text. Außerdem sind die lokale DB-Definition und die auf dem Server identisch.
  • die Einstellung für „post_size_max“ in der php.ini. Auf meinem lokalen Apache war als Standard „post_size_max=16M“ eingestellt, und ein Posten war noch möglich bei „post_size_max=1M“. Es ist unwahrscheinlich, dass auf dem Server kleinere Werte eingestellt sein sollten.

Es könnte ggf. noch an MySQL liegen. Hier wurde beispielsweise ein niedriges „communication buffer limit“ diskutiert. Die dort genannte Variable gibt es auf meinem Server nicht (und lokal kann ich aktuell nicht testen). Daher bleibt das Rätsel erstmal ungelöst…sachdienliche Hinweise gerne in den Kommentaren.

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Blogszene.com macht eine Umfrage, welche Plugins man nutzt. Die Infos werden später ausgewertet und als Statistik über gängige Plugins veröffentlicht.

Hier die in der Doku-Hotline genutzten:

  • WordPress Database Backup: für schnelle Datenbank-Backups
  • WordPress Thread Comment: für einfachere Diskussionen in Kommentaren (da bin ich von lifejournal.com verwöhnt)
  • WP-RSSImport: um RSS-Feeds in mein Blog einzubauen (hier: Writer River)
  • WP-SpamFree: javabasierter Schutz gegen Spambots (mehr als 1300 Spams wurden so automatisch abgefangen)
  • Yet Another Related Posts Plugin: um verwandte Posts automatisch anzuzeigen. Nicht immer die tollsten Ergebnisse, aber besser als nichts.

In anderen Projekten verwende ich außerdem:

  • WP-Sticky: um ein bestimmtes Post als erstes anzuzeigen
  • Flexi Pages Widget: um auf einer Webseite gebaut mit WordPress die Navigation nach meinem Geschmack einzurichten
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Export als XML in WordPress…

 Web  Kommentare deaktiviert für Export als XML in WordPress…
Nov 142008
 

…ist leider a bug, not a feature!

1. Exportversuch:
2.6 MB – letztes exportiertes Posting vom 19.10.

2. Exportversuch:
1.9 MB – letztes exportiertes Posting vom 13.9.

3. Exportversuch:
1.55 MB – letztes exportiertes Posting vom 6.9.

Eine kleine private Umfrage neulich ergab ähnliche Erlebnisse.

Falls Sie den Export nutzen, unbedingt immer prüfen, ob alle Beiträge mitgekommen sind. Beim Import ebenso – auch dort braucht es gerne 2-3 Versuche, bis alles wieder importiert ist.

Hoffentlich wird dies mit WordPress 2.7 stabiler, denn eigentlich ist es eine tolle Option…wenn es nicht diesen RandomFailureFactor mit Unwahrscheinlichkeitsdrive gäbe.

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