Total Commander – das Schweizer Taschenmesser für Dateimanagement

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Jan 222008
 

Heute möchte ich eine Software vorstellen, die sich durch überragende Fähigkeiten rund um Dateien auszeichnet. Die Rede ist vom Total Commander, ein Shareware-Programm von C. Ghisler. Der geistige Urvater dieses Programms war der Norton Commander, und genau wie dieser bietet der Total Commander alles, was man im Umgang mit Dateien braucht.

Typische Aufgaben wären da: Dateien oder Texte suchen, Dateien umbenennen, Verzeichnisse vergleichen, Daten per FTP kopieren, Netzlaufwerke verbinden, Datei- oder Verzeichniseigenschaften ändern (geschützt, freigegeben usw.), Dateien mit ZIP zusammenpacken, mehrfaches Umbenennen von Dateien (sehr praktisch für Digicam-Bilder mit kryptischen Namen und Nummern)… Sie sehen, die Liste ist endlos.

Und dazu bietet der Total Commander ein sehr komfortables Einrichten. So können Sie unter Konfigurieren > Einstellungen beispielsweise einstellen, ob auch versteckte Dateien angezeigt werden sollen, wie sortiert werden soll und welche Sprache die Oberfläche haben soll (wird sofort aktualisiert).

Total Commander hat die traditionelle Anzeige mit einem Dateibaum links, einem rechts. In den neueren Versionen des Total Commanders können Sie allerdings beliebig viele Tabs auf jeder Seite dieser Ansicht aufmachen. Das kann schonmal für Verwirrung sorgen, wenn man mehrere Netzlaufwerke und FTP-Zugänge verwendet und der eigene Kopf weniger weit reicht als das Werkzeug…

Das Sahnehäubchen ist die portable Version. Es gibt zwar keine eigene „Portable Apps“, aber Sie haben die Möglichkeit, mit einem kleinen Tool Ihre lokale Version mit allen Einstellungen auf einen USB-Stick zu speichern, um diese an einem anderen Rechner zu verwenden.

Total Commander ist ein Werkzeug, das absolut sein Geld wert ist (aktuell ca. 26 EUR). In diesem Haushalt gibt es keinen Rechner ohne…und vielleicht in Ihrem auch bald nicht mehr.

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Unter dem Namen „Portable Apps“ (portable applications) werden Anwendungen oder Versionen von Anwendungen verteilt, die ohne eine Installation auf einem Windows-Rechner direkt von einem USB-Stick laufen können. Dies kann aufwendige Installationen ersparen, aber auch im Internet-Cafe oder auf Besuch bei Freunden machen Sie sich beliebter, wenn Sie Ihre Lieblingsanwendungen mobil mitbringen, statt damit dauerhaft die Rechner anderer Leute zu beglücken.
Neben der Link-Sammlung auf Portable USB Apps bietet Portableapps.com eine komplette „Portable Apps Suite“ zum Herunterladen an. Die Suite besteht ausschließlich aus freier Software. Als Portable-Apps-Versionen verfügbar sind beispielsweise OpenOffice (Paket analog Microsoft Office), Audacity (Musikbearbeitung) sowie Mozilla Firefox (Browser) und Mozilla Thunderbird (Mailer).

Wo sind die Grenzen der Portable Apps? Zum einen benötigen sie einen USB-Stick zur Ausführung, da viele Anwendungen z.B. Einstellungen speichern und verändern müssen. Auf CD/DVD ist dies so nicht möglich. Zum anderen kann das Problem auftreten, dass Sie auf dem Windows-Rechner mit einem Benutzer angemeldet sind, der .exe-Dateien auf externen Laufwerken nicht ausführen darf. (In manchen Firmen ist das aus Sicherheitsgründen so eingestellt.) Da hilft nur eine Neuanmeldung als Admin – oder aber ein Akzeptieren der Firmenrichtlinien.

Mehr zu einzelnen Anwendungen finden Sie hier in den nächsten Wochen. Stay tuned…

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