Pünktlich zum Jahresende gab es für tekom-Mitglieder wieder ein Buch der “Schriften zur Technischen Kommunikation” als Goodie. Dieses Jahr den nagelneuen Band Nr. 13 mit dem etwas unhandlichen Titel “Arbeits- und Gestaltungsempfehlungen für Technische Dokumentation. Eine kritische Bestandsaufnahme”. 12 Autoren schreiben darin über den aktuellen Erkenntnis- und Umsetzungsstand von Redaktionsleitfäden, Lasten- und Pflichtenheften, Übersetzungsmanagement, Checklisten, Typografie und Layout, Grafikgestaltung, Multimedia und Kreativität in der technischen Dokumentation.
The Intro
Die Einleitung liest sich sehr interessant, beleuchtet die Entwicklung in der Literatur zum Thema Dokumentation – früher ging es schwerpunktsmäßig um Qualität, heute um Standardisierung – und zeigt auf, dass einige gängige Regeln, wie die Verwendung von Aktiv/Passiv-Formulierungen, eher dem Reich der Glaubenssätze als der wissenschaftlich bewiesenen Regeln zuzuordnen sind. Dies nutzen die beiden Herausgeber als Aufhänger für die “kritische Bestandsaufnahme”. Ziel des Buches soll sein, aktuelle rechtliche Vorgaben und aktuelle Forschungsergebnisse zu beleuchten, und gängige Irrtümer oder Verunsicherungen zu beseitigen.

Meine Tweets abonnieren 
Letzte Kommentare