Noch nie gehört? Ich bis heute auch nicht, aber jetzt bin ich klüger – das ist der Name für den Effekt, wenn die automatische Rechtschreibekorrektur die Inhalte fälschlich korrigiert. Er scheint aber vornehmlich im englischen Teil des Internets verwendet zu werden.

Eine ausführliche Beschreibung findet man unter The Cupertino effect, in dem es über die Herkunft der Bezeichnung heißt:

[…] runaway spellchecking has been dubbed „the Cupertino effect,“ at least among writers and translators for the European Union. As Qaminante explains, the common misspelling of cooperation as cooperatino leads some spellcheckers to suggest a change to Cupertino.

Auch bis in die Wikipedia hat es Cupertino-Effekt schon geschafft.

Besonders unschöne Resultate kann der Effekt auf Yearbooks (Jahrbücher) mit Namen haben:

As reported in the New Scientist last year, the April 2007 issue of Contemporary Sociology contained a review article with contributors‘ last names changed from Gareis to Agrees, Beavais to Beavers, Gerstel to Gretel, and Sarkisian to Sardinian. Lists of proper names seem particularly susceptible to mass spellchecker substitution.

Da ich in Word und Firefox zwar die Rechtschreibung „mitlaufen“ lasse (unbekannte Wörter werden rot unterkringelt), aber nie eine solche Autokorrektur verwende, bin ich davon bisher verschont geblieben. Toi toi tür! ;)

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