Link: Print-Dokumentation mit Flare

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Jan 042009
 

Eddie VanArsdall veröffentlicht in seinem InfoDesign-Blog ausführliche Tutorials zu Madcap Flare. Das aktuelle Thema ist Flare Print Publishing: Creating Print–Only Topics.

Gerade beim Printoutput von Flare 3 nach Flare 4 hat sich einiges geändert (Stichwort: Page Layout statt Masterpage, hier gibts den Bericht eines anderen technical writer zu dem Thema). Es lohnt sich daher, auch bei Erfahrung mit Flare noch mal die Print-Formatierungen im Detail anzuschauen.

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Gerade recherchierte ich zum Thema Modularisierung mit Framemaker, und bin dabei auf eine Powerpoint-Präsentation zum Thema „Single Source Publishing“ von 2001 gestossen (Download bei http://www.stc-india.org/). Single Sourcing ist dabei der Ansatz, aus einem Material sowohl ein gedrucktes Handbuch als auch eine Online-Hilfe zu generieren.

2001 gab es für kleine Lösungen vornehmlich zwei Varianten: Adobe Framemaker mit Webworks Publisher und Microsoft Word mit Robohelp X5. Inzwischen hat Adobe zwar Robohelp gekauft, aber auch vom neuen Robohelp wurde mir berichtet, dass es noch für Word optimiert ist. Der Webworks Publisher heißt jetzt ePublisher und hat eine reichlich undurchsichtige Preisgestaltung, ist daher auch nicht (mehr) jedermanns Sache.

Madcap Flare LogoUnd es gibt Madcap Flare, das sowohl mit Word als auch mit Framemaker zusammenarbeitet, und zwar in beide Richtungen (print<>online). Leider hat dieses Programm es noch nicht geschafft, wirklich einen Fuß in die Tür der Framemaker-Gemeinde zu bekommen. Die meisten Firmen, die mit Framemaker arbeiten, haben eine sehr langfristige Dokumentationsplanung mit langen Investitionszyklen und vielen älteren Dokumenten. Die Vorteile, die Madcap Flare für die Generierung von Online-Hilfe bieten würde, werden noch durch die Hürde der Neuerung aufgewogen. Anwendungsbeispiele sind noch zu rar, als dass sie es wirklich bis zum deutschen Kunden geschafft hätten.

Dabei ist gerade im Maschinenbau die Mischung aus gedrucktem Handbuch und Online-Hilfe auf dem Vormarsch und wirft gepaart mit dem Problem der immer wichtigeren Übersetzungsworkflows neue Fragen auf. Für kleine bis mittlere Volumen ist Madcap Flare eine gute Lösung. Danach muss man sowieso auf ein CMS umsteigen, das echte Modularität erlaubt…mit allen Vor- und Nachteilen.

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