Kaum beschäftigt man sich ein wenig mit einem Thema, schon taucht es überall auf. Und so lernte ich gestern auf dem Akquisetalk einen Menschen kennen, der sich tatsächlich auf das Thema Präsentation spezialisiert hat – „Fast Agent“ Peter Claus Lamprecht. Falls Ihre Präsentation also mal wirklich einschlagend sein muß – sei es für die Generalversammlung einer AG oder für ein wichtiges Angebot für ein Großprojekt – hier sind Sie an der richtigen Adresse.

Und da Herr Lamprecht seine Seite praktischerweise mit WordPress aufgesetzt hat, habe ich seine (Blog-)Beiträge auch gleich per RSS abbonniert, damit ich zukünftig keine Powerpoint-Tipps mehr verpasse :)

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Presentation Zen und Beyond Bullet Points sind beides Bücher, die sich mit Präsentation – besonders in PowerPoint – beschäftigen.

Warum lese ich so etwas? Weil gerade in der technischen Dokumentation oft das geschriebene Wort zu sehr dominiert. Grafiken machen Arbeit, bessere Grafiken machen mehr Arbeit und benötigen ggf. sogar einen richtigen Designer (Kosten!) und vielleicht den Zukauf von Photos (noch mehr Kosten!).

Ich erinnere mich heute noch mit Freuden an mein erstes Suse Linux. Es kam mit einem kleinen Beileger für Anfänger, in denen der Gecko als Comic-Figur auftrat und die ersten Berührungsängste mit dem Betriebssystem abgebaut hat.
Suse Linux
Es wird in der technischen Dokumentation zwar gerne auf die interkulturellen Probleme mit Humor hingewiesen – viel zu selten aber wird reflektiert, dass eine gemeinsame emotionale Basis mit dem Benutzer eine sehr viel bessere Beziehung mit dem Programm oder Betriebssystem herstellt. Viele Umstellungen in Firmen, wie z.B. die Einführung neuer Software oder CMS-Systemen, die die Arbeitsprozesse beeinflussen, scheitern an der mangelnden Akzeptanz der „Opfer“. Wen wundert es, wenn Systeme einfach übergestülpt werden, ohne dass auf die Benutzer geachtet wird.

Statt immer nur darauf hinzuoptimieren, dass die komplette Dokumentation für alle Benutzerkreise in 180 Ländern sofort verwendbar sein muss, können wir an der Front zumindest beim „Getting Started“ auch ein paar Gedanken an die einzelnen Benutzer „verschwenden“ und dies nicht nur dem Marketing überlassen. Ich fasse mir da auch an die eigene Nase…und bin am Dazulernen.

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