Kopf schlägt Kapital von Günther Falin, dem Gründer der Teekampagne, ist ein etwas anderes Buch zum Thema Unternehmensgründung.

Im Prinzip hat es einiges mit der 4 Hour Workweek gemeinsam, nämlich den Gedanken, dass primär das Geschäftskonzept entscheidend ist und der finanzielle und verwaltungstechnische Aufwand dadurch gering gehalten wird, dass a) gut nachgedacht, b) frühzeitig getestet und c) alle Arbeiten ausgelagert werden, die der Firmengründer nicht leisten kann oder will. Dazu können auch komplette Produktionsketten gehören, die man heutzutage einkaufen kann. Große Investitionen, Kredite oder das Hineinnehmen von Venture Capital sind weder notwendig noch wirklich erwünscht.

Ein Gründer kann sich im Dschungel von „ich muss alles können“ verlieren, oder ein Entrepreneur werden, der das Business von der Idee bis zur Umsetzung kreativ entwickelt und sich dann aus dem eigentlichen Tagesgeschäft besser wieder herauszieht, in dem das Business Management wichtiger ist als die Kreativität der Aufbausphase. Einer genialen Idee oder Erfindung bedarf es nach Falins Auffassung dafür nicht – ein ungewöhnliches, outside-the-box gedachtes und sehr gut durchdachtes Konzept reicht dafür aus.

„Kopf schlägt Kapital“ ist auch vollständig online lesbar bei MisterInfo, allerdings in einer etwas mühsamen Klickerei. Daher lohnt sich meiner Meinung nach der Kauf – ich jedenfalls habe es mir gerade bestellt.

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