Wieder was gelernt

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Apr 052009
 

WSOD = White Screen of Death

Wenn man beim Aufruf einer CMS-Seite gar nichts sieht ;)

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Seit wenigen Tagen läuft das Intranet-Projekt. Die ausführliche Spezifikation mag ich hier nicht einstellen, aber Tricks und Kniffe, denen ich auf dem Weg begegne, möchte ich für mich und andere Interessierte niederschreiben:

Tipp A:
Bei Timeouts beim Bearbeiten der Module-Liste in der php.ini-Datei die Werte für max_execution_time, max_input_time und memory_limit hochsetzen. Dabei allerdings darauf achten, welche php.ini tatsächlich eingelesen wird! Diese Information kann man z.B. bei XAMPP über die Startseite > php_info() aufrufen. Danach den Apache neu starten und prüfen, ob die Einstellungen übernommen wurden.

Tipp B:
Wenn man unterschiedliche User in verschiedenen Browsern testet, auch unbedingt darauf achten, dass man nicht an ganz anderen Bugs hängen bleibt. So lief der FCKEditor bei mir zunächst nicht in Opera, und ich habe das auf einen falsch konfigurierten User geschoben, obwohl es ein Problem von FCK unter Opera ist, das mir eigentlich auch schon mit Typo3 begegnet war.
Ich habe dann das Problem gelöst, indem ich wie hier angegeben in der Datei fckeditor.js die Operaversion auf „>=9“ gesetzt und meinen veralteten Opera upgegraded habe.

Last not least wurde ich auf dem IRC-Channel #drupal.de (Server irc.freenode.net) dann noch shanghait von Thomas breitgeschlagen, beim Korrigieren von deutschen Übersetzungen zu helfen. Eine Liste der entsprechenden Modulen gibt es unter dem Titel Übersetzungschannel. Die einzige Voraussetzung (neben gutem E/D) ist das freie Programm poedit, das ich hier im Blog im WordPress-Kontext schonmal beschrieben habe. Eine unvollständige Terminologie für Drupal gibt es im Wörterbuch-Wiki.

Demnächst Runde 2…

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Passend zu gestern – CMS-Vergleich

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Apr 022009
 

Idealware hat einen aktuellen Vergleich von WordPress, Joomla, Drupal und Plone veröffentlicht: Comparing Open Source Content Management Systems (PDF).

Wie auch in anderen Vergleichen zu sehen, hat jedes System seine Stärken und Schwächen – aber die Wertung für Drupal bestätigt mich darin, dass wir auf das richtige System setzen:

Flexible and powerful, Drupal is a great choice for more complex sites. It supports a wide variety of site structures—you can define very detailed rules as to what content should be displayed where, and build your own custom content types. It has particularly strong support for Web 2.0 and community functionality, including group blogs and user-submitted content.

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CMS Showdown mit Drupal, WordPress, Joomla

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Apr 022009
 

Passend zu der Entscheidung, die hier schon diskutierte Wiki/CMS/Intranet-Lösung tatsächlich mit Drupal zu entwickeln, gibt es die Ergebnisse des ungewöhnlichen CMS Showdown. Dabei traten drei Teams mit Drupal, Joomla und WordPress gegeneinander an, um folgendes Projekt umzusetzen:

This project will build a Web site that could be used by a community organization to run a leadership program. Utilizing Web‐based social networking tools such as blogs, forums, and wikis, program administrators, facilitators, and participants will be able to disseminate information and collaborate with each other in a centralized virtual space both in and out of regular sessions.

Alle drei Systeme konnten die Implementation wie gefordert unter 100 Stunden abschließen. Dabei gab es am Ende keinen Sieger, sondern es wurde ein Gleichstand ausgerufen – wie schrieb ein Kommentator so schön? „The winner is open source“ :)

Das Drupal-Team brauchte übrigens gerade mal 80 Stunden für ihre Lösung der umfangreichen Spezifikation… das wird bei mir sicherlich um einiges länger dauern.

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Wichtige Drupal-Seiten

Drupal.org – the hive ;)

Groups.Drupal.org – projektbezogene Gruppen und gleichzeitig ein schönes Beispiel für Communities mit OG (Organic Groups) und Views

Drupalcenter.de – die deutschsprachige Community


Themegarden.org – Drupal-Themes in allen Farben und Formen, von wild bis businesslike. Für einen ersten Eindruck „Random Themes“ absurfen.

Drupal User Group (DUG) Hannover – mit Forum :)

Hamburger Gruppe bei groups.drupal.org

Beantragt, aber noch nicht zugelassen: Community Group (de) iniitiert von Wunderkessel.de

Drupal-Demos zum „Probefahren“

http://drupaled.alphabetademo.org/ (mit Anmeldung)

DrupalEd ist quasi das Demo zum Buch „Drupal in Education and E-Learning“. Die Demoseite hat Gruppen, in denen man z.B. Assignments und Wiki-Seiten anlegen kann. Schade nur, dass die grafische Umsetzung die Möglichkeiten von Groups nur wenig zeigt, beispielsweise fehlen Panels auf den Groups-Startseiten, auf denen z.B. „Recent Entries“ gelistet sind. Dafür gibts unter „My Work“ ein Untermenü mit allen anstehenden Themen für den Nutzer.



http://dropper.anolim.com/
(mit Anmeldung)

Prodosh hat sein kleines Community-Portal vom DrupalCamp-Workshop heute online gestellt :-) Es hat keine Groups, dafür aber Wiki, Blog, Forum, Image Gallery. Man kann sich einen Account anlegen und dann die Funktionen testen und – sehr mutig von P. – in die Administration hineinschauen!

Nach erfolgreichem Anlegen des Accounts erscheint ganz oben nämlich das Admin-Menü (danke aktiviertem AdminModule), über das man die Seitenadministration anschauen kann. Sehr interessant ist beispielsweise „Site building > Modules“, wo man eine Liste aller installierten (und ggf. freigeschalteten) Module sieht. Oder auch „Content management > Content Types“, um sich die vordefinierten Content Types anzuschauen.

Und ein Artikel: Case study: running a small college site with Drupal

Drupal in Aktion


Amazee – eine Plattform, um gemeinsame Projekt zu stemmen (ebenfalls von Prodosh; Anmeldung möglich)

YouthVoices – schöne Schüler-Community mit Groups-Funktionen (Beispiel)


Teamsugar – sehr bunte Community-Site für offensichtlich weibliches Publikum mit Groups-Funktionen (Beispiel)


Now Public – eine Seite für „Crowd-Powered Media“

Filme/Podcasts

Blick hinter die Kulissen eines Drupal-Admin-Interfaces

Introduction to a Drupal Intranet

Drupal: Panels 2 Screencast – Film, der die Nutzung des Panels-Modules erklärt – super!

OG Panels in groups.drupal.org – Film, der speziell die Nutzung des OG-Panels-Moduls bei Groups zeigt. Drupaldojo hat auch weitere Themen in Film gegossen.

Podcast von Bill Fitzgerald über Drupal in Education – Interview zu „Drupal in Education and E-Learning“

Einkaufbare Ressourcen

Acquia – der kommerzielle Ableger, bei dem man Drupal-Projekt-Support von Core-Entwicklern einkaufen kann. Gut für Firmen!

Lullabot – Drupal Consulting and Training, Artikel, Blogs, Podcasts

Do it with Drupal – Seminaraufnahmen anschauen (für Geld)

Weitere Links willkommen!

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Der folgende Artikel beschreibt, wie man auf einer Ubuntu-VM (Virtual Machine) das freie Content-Management-Framework Drupal installiert. (Wird übrigens „Droople“ ausgesprochen.)

Dieser Artikel ist eine direkte Fortsetzung der Serie Portable Ubuntu-VM mit XAMPP aufsetzen, die im OpenMES-Blog veröffentlicht wurden. Er setzt voraus, dass die VM und die Software Portable Virtualbox auf dem Windows-Rechner vorhanden sind.

Linux-Kenntnisse werden weniger vorausgesetzt; ich selbst nutze auch vornehmlich Windows und habe so meine Kämpfe mit Linux. Daher ist die folgende Anleitung sehr ausführlich.

HINWEIS: Die Anleitung hat einen groben Fehler – zusätzliche Module müssen in das Verzeichnis /sites/all/modules o.ä. kopiert werden (auf jeden Fall nicht nach drupal/modules, dort dürfen nur Core-Modules liegen).

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Bericht über das DrupalCamp 2009 in Köln

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Jan 182009
 

Nachdem ich neulich während meiner neuesten Drupal-Aktivitäten auf das DrupalCamp in Köln gestoßen war, hatte ich mich sehr schnell angemeldet – und das war gut so, das Camp war nämlich sehr begehrt :) Doch von vorne…

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CMS, Wikis, Drupal (Teil II)

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Jan 032009
 

Mit dem eigentlichen Testen von Drupal bin ich nicht wirklich weitergekommen, dafür habe ich mich ein wenig durch Foren gelesen und eine Diskussion gestartet.

Was ich bisher daraus mitgenommen habe.

  • Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht, z.T. auch deshalb, weil die niemand die Geld- und Manpower in den notwendigen Feinschliff der Wollmilchsau stecken will.
  • Webseiten für Internet und Intranet sollten schon sicherheitstechnisch auf zwei verschiedene Server verteilt werden.
  • Viele große Firmen setzen auf verschiedene spezialisierte Software-Installationen parallel (Mediawiki, WordPress, CMS, Foren…), wobei die Benutzer einheitlich z.B. über LDAP authentifiziert werden können.
  • Drupal ist bei Dokumentenmanagement recht schwach, weshalb es schon mehrere Projekte im Gespann mit Alfresco gibt.

Drupal-Links:
Deutsche Drupal-Community
Drupalcamp am 17./18. Januar in Köln! – dort werde ich auch zu finden sein.
Why Drupal has poor skins? – Diskussion im Drupal-Forum. Quintessenz: Drupal ist von Entwicklern gebaut, der Design-Aspekt ist einer der schwächsten. Leider.
Drupal as an Intranet/Extranet Solution – ein ausführlicher Artikel darüber, welche Aspekte und Module wichtig sind, um eine solche Struktur mit Drupal zu bauen.

Interessante Artikel:
Erfahrungen einer Firma mit einem sehr flachen Unternehmenswiki: Das Wiki-Ideal auf Firmenebene – nicht jeder Firmas Sache.

Case Study: Content Management System vs. Wiki for Community Websites: JBoss.org wählte CMS statt Wiki, da die Inhalte eines CMS dank Typisierung (oder auch mit richtigen Markup wie bei XML/SGML versehen) sehr viel leichter wiederverwendet werden können.

Und hier noch der Link zu einem Kauf-CMS, das mir als mögliche, relativ kostengünstige Alternative genannt worden ist: Weblication.

Demnächst mehr…

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Content Management, Wiki und Drupal (Teil I)

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Dez 292008
 

Heute habe ich zum ersten Mal seit einem Jahr Drupal wieder lokal installiert, in der aktuellen Version 6.8. Warum? Es geht aktuell um die Frage, wieweit eine gewachsene IT-Landschaft, bestehend aus Internetseiten, Intranetseiten, TikiWiki und Foren, vielleicht unter einem Dach vereint werden kann. Inbesondere die übergreifende Suche wäre ein wichtiges Feature.

Neulich habe ich in einem ersten Schritt diverse Wikis evaluiert; leider zeigen die freien Groupware-Wikis einige Schwächen, und die Kauf-Wikis gehen mit der Zeit doch gut ins Geld. Mehr dazu demnächst in einem extra Artikel.

Dann kam von anderer Seite die Frage nach einem CMS fürs Intranet auf, in dem Inhalte nur von wenigen berechtigten Personen gepflegt werden (z.B. administrative Dokumente). Dies würde einem Wiki einige Anforderungen „abnehmen“, wie die Frage der granulierten Berechtigungen, der Bilderverwaltung, des Erscheinungsbilds als Webseite, des strukturierten Seitenmenüs und des WYSIWYG-Editors, der allgemein gewünscht wird.

Hier kam dann allerdings die Frage an mich zurück, warum dann noch Wiki? Tja, warum? Was sind die wichtigen, gewünschten Features eines Wikis? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten: geht es um das gemeinsame Erstellen der Texte, die einfache Medieneinbindung, die Versionierung? Und wie genau soll die Medieneinbindung aussehen? So fand ich beim Wiki-Evaluieren, dass der Bilder-Import und die spätere Verwaltung schwächer als in WordPress war. Eine Gallery gibt es zwar im TikiWiki, aber überzeugen kann sie nicht.

Beim Blick auf die lange Liste der (mehr oder minder wichtigen) Anforderungen habe ich dann beschlossen, nochmals Drupal zu testen. Meine letzten Experimente waren mit Version 4.7. Seitdem hat sich einiges geändert, es gilt aber weiterhin, dass Drupal wie WordPress den modularen Ansatz eines Cores und den Modulen/Plugins von Dritten fährt. Hinzu kommt, dass Drupal eher ein CMS-Framework als ein Out-of-the-box-CMS darstellt. Es geht sehr viel damit, aber die Lernkurve ist steiler.

Meine ersten Anforderungen sind:

  • grundlegende Benutzerverwaltung – hier wird über Roles gearbeitet, doch ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich z.B. einer Rolle Schreibrechte in einem Forum und nur Leserechte in einem anderen gebe.
  • Forum möglich – Foren sind ein Core-Module von Drupal, sehen aber von Haus aus dann auch sehr Drupal-ig aus :) Hier stellt sich die Frage, wie bestimmte Bereiche/Content Types unterschiedlich dargestellt werden können. Außerdem die Frage, wieweit Foren per Mail abbonniert werden können.
  • Blogs möglich – ebenfalls ein Core-Module, aber auch diese sehen aus wie der Rest.
  • Wiki-ähnliche Bereiche – dank dem wiki_tools-Modul kann basierend auf dem Content type „Book“ eine hierarchische, wiki-ähnliche Struktur aufgebaut werden. Weitere Module stellen Diff, Talk, und einen WYSIWYG-Editor bereit.
  • Links zu svn-Dateien in einem Verzeichnis möglich – noch ungeklärt.
  • Möglichkeit, Internet- und Intranet-Seiten auf derselben Datenbasis zu halten, aber getrennt zu publizieren – noch ungeklärt.

Hilfreiche Links zu Wiki-in-Drupal:

How to: create a wiki with Drupal von C.W.Gordon

Do we need Mediawiki syntax when we have WYSIWYG editors? – eine Diskussion bei groups.drupal.

Replacing MediaWiki and phpBB – aus dem Drupal Support Forum, mit einigen kritischen Anmerkungen (allerdings schon von 2007; seit Drupal 6.x können beispielsweise alle Content Types unterhalb eines Book verlinkt werden).

Weitere Erkenntnisse demnächst…

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