Bremer Bäderkarte

 Sammelsurium  Kommentare deaktiviert für Bremer Bäderkarte
Feb 222009
 

Seit neuestem gibt es in Bremen die Bremer Bäderkarte. Mit ihr wird…nunja, primär der Zahlvorgang anders.

Vorher:
Man kaufte an der Kasse eine Zehnerkarte (35 EUR) und erhielt zehn ausgedruckte Eintrittskarten (übertragbar).

Heute:

  1. Man füllt ein Formular aus, um eine Bäderkarte zu erhalten (Anschrift, Unterschrift etc.).
  2. Man lädt die übertragbare Bäderkarte mit Geld, mindestens 35 EUR (Bronze) / 100 (Silber) / 250 (Gold) / 450 (Platin).
  3. Man kauft mit der Bäderkarte 1-x übertragbare Eintrittskarten. Die Ermäßigung ist nach Kartentyp gestaffelt.

Vorteile:
Soweit ich sehen kann, hauptsächlich für die Bremer Bäder, die sich eine tolle Nutzerkartei damit anlegen können. Für den Nutzer selbst ergeben sich erst dann Vorteile gegenüber dem vorherigen Stand, wenn man sich mindestens eine Silberkarte zulegt. Allerdings sind mir 100 EUR Aufladung aktuell doch ein wenig viel.

Die sinnvolle Nutzung, dass man nämlich beim Eintritt ins Bad einfach die Bäderkarte in einen Automaten steckt und die Eintrittskarte abgebucht wird, kann aus Kostengründen nicht umgesetzt werden. Die Bremer Bäder haben nämlich leider nicht alle dieselben Abläufe – so wird im Südbad die Eintrittskarte, im Westbad dagegen 1 EURO für die Schließfächer genutzt. Es ginge also um mehr als nur den Eintrittsmoment. Daher ist die Bäderkarte so, wie sie sich aktuell präsentiert, nicht unbedingt der Durchbruch für die SchwimmerInnen. Aber vielleicht ergeben sich mit der Zeit ja noch Vorteile…

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Nichts gegen Bremen!

 Sammelsurium  Kommentare deaktiviert für Nichts gegen Bremen!
Jan 012009
 

Offensichtlich kamen meine Bildchen mit Rechtschreibfehlern bei einigen Lesern so an, als hätte ich etwas gegen Bremen. Weit gefehlt. Es wäre vielleicht nicht die Stadt gewesen, in die ich aus freien Stücken gezogen wäre, aber bereut habe ich es nie.

Zur Bildungspolitik kann ich nichts sagen, aber genauso wie Bremen den ersten Platz bei der Pisa-Schwäche belegte, so belegt es auch die ersten Plätze bei Erwerbslosigkeit und Armut. Dass es hier viel aufzuholen gibt, liegt auf der Hand. Zum vielgescholtenen einfacheren Abitur im Norden mag ich nur folgendes sagen:

Im August nahm ich auf meinem Weg von Freiburg nach Bremen zum ersten und einzigen Mal einen Anhalter mit. Der sehr studentisch-alternativ aussehende junge Mann stand mit Rucksack und Jonglierkeulen an der Raststätte Bühl und wollte ebenfalls nach Bremen – da konnte ich ihn nicht stehenlassen.

Ursprünglich kam er aus der Gegend bei Karlsruhe, hatte Realschulabschluß und eine Lehre gemacht, bei der er sich bald klar war, dass er nicht in diesem Beruf arbeiten wollte. Da sein Traumstudium einen hohen NC hatte, ging er nach Bremen und holte dort sein Abitur nach, mit einer sehr viel besseren Note, als er in BaWü erzielt hätte.

Der junge Mann war wohlerzogen, motiviert, viel in Europa unterwegs auf Jongliertreffen und anderen Veranstaltungen, war auch in Bremen kulturell sehr aktiv, betrieb mit einigen anderen zusammen eine Musikkneipe und schien mir ganz einer der Menschen zu sein, die eine Bereicherung für ihre Umwelt sind. Und wenn solche Leute die Möglichkeiten der deutschen Bildungslandschaft nutzen, um ihren Traumberuf zu verfolgen, dann kann ich mich darüber nur freuen.

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Sehr praktisch, wenn die Kollegen mit Kamera-Handys bewaffnet durch Bremen laufen – heute ist der nächste Schnappschuss bei mir angekommen:

Zu finden vor dem Hauptbahnhof, neben dem Tickethäuschen.

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Die Waterfront in Bremen alias ehedem der“Space Park“ sucht Mitarbeiter…und der Kollege hat den dazugehörigen Aushang fotografiert.

Waterfront Bremen Werbung

Denglisch mal anders herum.

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Das ist mein Angebot, und mit diesem Suchbegriff stand vor nicht allzulanger Zeit mein Gulp-Profil auch ganz oben in der Ergebnisliste.

Inzwischen allerdings ist es stark hinter diversen Jobportalen zurückgefallen. Schade, immerhin weiß ich von mehreren Aufträgen, die mir über dieses Suchergebnis angetragen wurden. Offensichtlich betreibt Gulp weniger Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) als die Konkurrenz für Festangestellte. Ob ich ihnen das mal unter die Nase reiben sollte ;)? Immerhin zahle ich für mein Premium-Profil dort eine durchaus merkliche Summe.

Das heißt wohl, dass ich mich um meine Online-Vermarktung wieder selbst kümmern muss. Was braucht es dazu (außer diesem doch recht gut verlinkten Blog, in das ich gerade diesen Artikel mit der passenden Titelzeile schreibe)?

Bei Google Analytics gibt es das Keyword Tool. Eigentlich dient es der Optimierung von Adsense-Kampagnen, es ist aber auch ideal, um gesuchte Begriffe zu finden.

Geben Sie ein Keyword ein (kann auch mehrere Worte umfassen) und rufen Sie die Vorschläge ab. Sie erhalten dann eine Liste von tatsächlich abgefragten verwandten Begriffen, ihrer Häufigkeit im Angebot der Konkurrenz (Mitbewerberdichte) und der Menge der Aufrufe (Suchvolumen).

Beispiel: Beim Keyword „technische dokumentation“ finden sich mehr Mitbewerber als Suchende. Bei „technische dokumentation erstellen“ allerdings ist die Situation anders herum – weniger Anfrage, aber quasi keine Konkurrenz! Solche Analysen erlauben Ihnen, die eigenen Webseiten oder Ihr Blog auf Lücken hin zu optimieren.

Keyword-Tool

Wichtig für die Auffindbarkeit sind prinzipiell auch andere Dinge, wie beispielsweise die Zahl der sogenannten „eingehenden Links“, die von anderen Webseiten auf die Zielseite gehen. Zwar glaube ich nicht, dass mein Gulp-Profil signifikant mehr oder weniger verlinkt ist als früher – Daten habe ich dazu allerdings nicht.

Dann bin ich jetzt mal gespannt, ob meine Strategie hier Früchte trägt – auch wenn meine Kunden eigentlich nie in Bremen sitzen! Aber wer sucht schon „technischer redakteur irgendwo“?

Nachtrag: Am 7. April 2008 fand sich für den Suchbegriff „technischer Redakteur Bremen“ dieser Eintrag bereits an vierter Stelle bei Google!

Nachtrag II: Am 6. Januar 2009 fand sich dieser Eintrag an zweiter Stelle bei Google.

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