Mai 112009
 

Am Freitag und Samstag war ich beim Drupalmediacamp in Aarau und muss rückblickend sagen, dass es eine extrem gute Entscheidung war, dorthin zu fahren. Zum einen konnte ich eine Menge Kontakte vom Kölner Drupalcamp vertiefen und zum anderen viele neue Informationen einholen.

Die letzten Monate an Beschäftigung mit VMs, XAMPP, Drupal und der Dokumentation eines C++-basierten SDK haben sich außerdem dahingehend bezahlt gemacht, dass ich jetzt auch recht entwicklungsnahe Sessions nicht nur verstanden habe, sondern auch hoffe, diese für unser Projekt umsetzen zu können.

Die Sessions (die Links führen zu weiteren Infos und ggf. vorhandenen Materialien&Filmen):

Alleine drei meiner Favoriten wurden von Jonathan Minder aka jon gehalten, der sehr techniknah arbeitet und viel Background-Informationen auch zur Frage des Stagings mit svn/Testserver/Lifeserver lieferte. Alle Vorträge sind in seinem Blog zu finden.

Kantonschule Enge: Wie die grösste Kantonschule Zürichs Drupal erfolgreich einsetzt: Hier sprach jon ausführlich über die Vorteile von Drupal vs. Typo3, was mich nochmals in unserer Wahl bestärkt hat. Außerdem wurde dieses Projekt in einem kurzen Zeitrahmen mit recht wenig Programmieraufwand erstellt.

Apache Solr: Hier beschrieb jon die Geschichte, Funktionen und Vorteile von Aache Solr und die Verbindung mit Drupal. Da wir für unser Intranet ja nicht die Acquia-Suche buchen können, ist das lokale Installieren von Solr die richtige Wahl für unsere Suche, und die Facets-Funktion ist spitze!

Workshop: Wie richte ich eine perfekte Drupal – Entwicklungsumgebung mit PHP Debugger ein: Hier stellte jon die Einbindung der freien IDE Aptana mit Drupal vor; ist ggf. für uns aktuell der Overkill, aber es beruhigt zu wissen, wie es gehen würde.

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IPs und Ports

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Mai 052009
 

Praktisch, um die nach außen sichtbare IP zu zeigen: What is my IP?.

Gerade stand ich allerdings vor dem Problem, wie ich von meinem Browser auf den Webserver einer lokal vorhandene Ubuntu-VM zugreifen kann. Hier hilft der Befehl ifconfig in der Konsole weiter. Bei der Ausgabe “eth2″ findet sich die inet Adresse, unter der die VM erreicht werden kann.

Der Port, auf dem der Webserver der VM erreichbar ist, wird dagegen in der Datei /opt/lampp/etc/httpd.confd eingestellt, z.B. Listen 80 (default für Webseiten). Zum Bearbeiten der Datei bietet sich der Texteditor “nano” an, der seine möglichen Befehle praktischerweise unten anzeigt. Da httpd.confd normalerweise eine geschützte Datei ist, lautet der Aufruf sudo nano httpd.conf

Zum Abschluß der Port-Änderung den Apache neu starten:
sudo /opt/lampp/lampp restart

Bei dummen Fragen…

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Apr 272009
 

…bei denen man früher noch “RTFM” (read the f*cking manual) gesagt hätte, helfen heute diese Seiten weiter:

GidF (aka “Google ist dein Freund”)

LMGTFY (aka “Let me google that for you”)

Schweiz – ich komme!

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Apr 222009
 


Apr 182009
 

Normalerweise halte ich mich aus bestimmten Netzdiskussionen einfach raus. Die scheinbar grenzenlose Unterstützung von Pirate Bay bzw. die Ablehnung des Urteils im Netz kann ich so allerdings nicht teilen.

Mein persönlicher Vergleich ist: Wenn ich Gaststättenbetreiber bin, den Laden “The Happy Pot” nenne, den Dealern einen Stuhl hinschiebe und dann auch noch von ihren Besuchen profitiere, bin ich Mittäter.

The Pirate Bay – mit einem Namen, der einen erhobenen Mittelfinger an alle darstellt, nach dem Motto “ihr könnt uns nix”, Untertitel “wir sind hier in Schweden und nicht in den USA” – hat einen großen Verzeichnisdienst für hauptsächlich verbotenerweise eingestellte Inhalte angeboten, die Copyrights und das Urheberrecht verletzen. Sie haben durch dort aufgeschaltete Werbung auch gut Geld damit verdient.

Die Nutzug solcher Inhalte wird von vielen als Kavaliersdelikt gesehen; vermutlich hat jeder von uns im Leben schonmal eine gecrackte Softwareversion genutzt oder ein eigentlich kostenpflichtiges Ebook gelesen, das ihm jemand mal geschwind gemailt hat. Auch ich bin gegen Massenverurteilungen von Leuten, die mal etwas aus dem Netz ziehen. Das heißt im Gegenzug für mich aber nicht, dass ich Webseiten unterstützen muss, die demonstrativ illegale Inhalte in riesigem Umfang verteilen helfen, Geld damit machen und sich für unangreifbar halten.

Zum Abschluß sei hier noch das c’t-Editorial Scheinheilige Schweinchen verlinkt, das die Problematik zwischen überteuerten Angeboten und überbordendem Klauen schön aufgreift.

The Pirate Bay wird durch alle Instanzen gehen und es bleibt spannend. Meine aktuelle Meinung musste ich hier grad trotzdem mal loswerden.

And now, back to regular business…

Link-Tipp: CMS-Übersicht

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Apr 142009
 

Unter CMS Toolbox gibt es eine schöne Übersicht aktueller Content-Management-Systeme, jeweils mit weiterführenden Links dazu.

Apr 132009
 

Beim Copyblogger gab es einen Gastbeitrag zum Thema Three Grammar Rules You Can (And Should) Break; in dem Fall Prepositions am Satzende, and/but am Anfang von Sätzen und splitting infinitives (to boldly go…).

That’s not to say that all grammar rules are written in stone. In fact, some of them seem to be the work of rabid grammarians, who gleefully enforce confusing syntax and awkward construction in the name of “proper English.”

Von dort ausgehend wurde dieser Artikel verlinkt: Those Dicta: Tension, der vom Thema Schreibregeln zu Frage von Tension= Spannung in Stories geht.

Bill Brohaugh once declared that the only reliable rule in writing is “Never start a sentence with a comma.”

Beide Artikel sind interessant, amüsant und mit guten Comments.

Apr 132009
 

Bisher habe ich mich in Diskussionen auf drupal.org eher mit Schaudern von den patch files ferngehalten, z.B.

Heute allerdings wollte ich ein Panel-Problem beheben und versuchte mein Glück. Hier der schnellste Weg zum Patch:

  1. Patch bei Drupal herunterladen und in ein temp-Verzeichnis speichern.
  2. Die zu patchende Datei ebenfalls ins temp-Verzeichnis speichern.
  3. Die Anwendung “Patch” für Windows von Sourceforge herunterladen: Patch
  4. Eine Windows-Console aufmachen, in den Pfad von Patch wechseln und das Programm starten:
    patch [original] [patch]
  5. Falls eine Fehlermeldung wie “Assertion failed, hunk, file patch.c, line 343″ kommt, Patch mit binary-Option starten:
    patch --binary [original] [patch]

Hintergrund des Fehlers ist, dass unter Windows die Patch-Datei eine Textdatei sein muss, d.h. CR-LF als Zeilenende. Eine Datei mit LF führt zu failed.

Fertig!

Zitat des Tages

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Apr 132009
 

“If I had asked people what they wanted, they would have said faster horses.”

Henry Ford

 

Kacie Kinzer put together an interesting social experiment: Could a robot navigate purely by the help of strangers? She constructed an inexpensive Tweenbot robot that would drive in a straight line. A flag was attached to the top with a plea for help and a destination. Surprisingly, on the first run it was able to traverse through Washington Square Park in just 42 minutes with the help of 29 people…

Tweenbots rely on human help beschreibt ein ungewöhnliches Experiment mit einem von Menschen “betriebenen” Mini-Roboter.

Die Kommentare sind mindestens genauso interessant wie das Experiment, besonders perun’s:

This is quite interesting – instead of programming a complex robot to perform a task, this robot is simple and stupid, and the flag on top is essentially programming humans to perform the task instead. [...]
It just occurred to me – not only is it programming humans, it’s using an *exploit* to do it. People won’t just help any old object get to it’s destination, but a cute robot crying out for help? It’s a rootkit for people.

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