Schweiz – ich komme!

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Apr 222009
 


Apr 182009
 

Normalerweise halte ich mich aus bestimmten Netzdiskussionen einfach raus. Die scheinbar grenzenlose Unterstützung von Pirate Bay bzw. die Ablehnung des Urteils im Netz kann ich so allerdings nicht teilen.

Mein persönlicher Vergleich ist: Wenn ich Gaststättenbetreiber bin, den Laden “The Happy Pot” nenne, den Dealern einen Stuhl hinschiebe und dann auch noch von ihren Besuchen profitiere, bin ich Mittäter.

The Pirate Bay – mit einem Namen, der einen erhobenen Mittelfinger an alle darstellt, nach dem Motto “ihr könnt uns nix”, Untertitel “wir sind hier in Schweden und nicht in den USA” – hat einen großen Verzeichnisdienst für hauptsächlich verbotenerweise eingestellte Inhalte angeboten, die Copyrights und das Urheberrecht verletzen. Sie haben durch dort aufgeschaltete Werbung auch gut Geld damit verdient.

Die Nutzug solcher Inhalte wird von vielen als Kavaliersdelikt gesehen; vermutlich hat jeder von uns im Leben schonmal eine gecrackte Softwareversion genutzt oder ein eigentlich kostenpflichtiges Ebook gelesen, das ihm jemand mal geschwind gemailt hat. Auch ich bin gegen Massenverurteilungen von Leuten, die mal etwas aus dem Netz ziehen. Das heißt im Gegenzug für mich aber nicht, dass ich Webseiten unterstützen muss, die demonstrativ illegale Inhalte in riesigem Umfang verteilen helfen, Geld damit machen und sich für unangreifbar halten.

Zum Abschluß sei hier noch das c’t-Editorial Scheinheilige Schweinchen verlinkt, das die Problematik zwischen überteuerten Angeboten und überbordendem Klauen schön aufgreift.

The Pirate Bay wird durch alle Instanzen gehen und es bleibt spannend. Meine aktuelle Meinung musste ich hier grad trotzdem mal loswerden.

And now, back to regular business…

Link-Tipp: CMS-Übersicht

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Apr 142009
 

Unter CMS Toolbox gibt es eine schöne Übersicht aktueller Content-Management-Systeme, jeweils mit weiterführenden Links dazu.

Apr 112009
 

Neben Möglichkeiten wie Datenbank-Export oder dem Nutzen von Modulen wurde mir auch gerade ein Trick verraten, wie man ggf. schneller umziehen kann. Dafür muss als Vorbedingung auf dem Original-Server (Server 1) die MySQL-Datenbank gestoppt werden, damit die Daten konsistent sind.

  1. Auf Server 2 XAMPP installieren und Apache/MySQL starten.
  2. Das Verzeichnis unterhalb von htdocs, z.B. “drupal” von Server 1 ins analoge Verzeichnis auf Server 2 kopieren.
  3. Aus dem Verzeichnis mysql/data/ das Verzeichnis der Datenbank, z.B. “drupaldb”, von Server 1 ins analoge Verzeichnis auf Server 2 kopieren.
  4. Auf Server 2 einen neuen Benutzer anlegen, mit dem Namen & Passwort des DB-Benutzers der drupaldb von Server 1.
  5. Dem Benutzer alle Rechte an der drupaldb zuweisen.
  6. Im Browser localhost/drupal auf Server 2 aufrufen.

An diesem Punkt sollte die Drupal-Startseite erscheinen. Ansonsten nochmals prüfen, ob der db-Benutzer korrekt zugreifen kann.

Drupal-Intranet, Teil 2

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Apr 102009
 

Mal wieder eine lange Drupal-Nacht. Neue Erkenntnisse:

Auf admin/build/modules werden Module endabled/disabled. Dabei bleiben die Datenbanktabellen erhalten. Ein Uninstall mit Löschen der Datenbank ist über admin/build/modules/uninstall möglich (hier gibt es ausführliche Infos dazu).

Dann kämpfe ich gerade mit langen Fehlermeldungen, die beim Aufruf von Admin-Menüs auftreten, im Stil von user warning: Duplicate entry 'admin/content/types' for key 1 query: INSERT INTO menu_router... Infos dazu finden sich unter User error: Duplicate entry, allerdings ist die Lösung wohl nicht auf Drupal 6.x übertragbar, da es dort keine sequences-Tabelle mehr gibt.

Etwas undurchschaubar ist für mich aktuell noch der Zusammenhang zwischen Context, Spaces und Groups (das einzige, was ich schon implementiert habe). Dafür gibt es allerdings diverse Artikel (z.T. mit Videos), die ich mir anschauen werde:
Introducing Spaces for Drupal
Building a “Blog Feature” in Drupal with Context and Spaces
Defining Spaces Features in Code in Drupal
Context, Spaces, and Organic Groups
Spaces: A Paradigm for Reusable Drupal Features

Und noch ein Link-Tipp zu Organic Groups: Fine-tune your Drupal CMS with Organic Groups.

Wieder was gelernt

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Apr 052009
 

WSOD = White Screen of Death

Wenn man beim Aufruf einer CMS-Seite gar nichts sieht ;)

Apr 052009
 

Bei Smashing Magazine gibt es einen schönen Artikel zum Thema Typografie im Netz: 8 Simple Ways to Improve Typography In Your Designs.

Was allerdings immer noch kompliziert sein kann, ist das Vermeiden eines Zeilenumbruchs innerhalb von “C++” (sowohl in HTML als auch in SGML nicht trivial). Dazu demnächst mehr…

Apr 022009
 

Idealware hat einen aktuellen Vergleich von WordPress, Joomla, Drupal und Plone veröffentlicht: Comparing Open Source Content Management Systems (PDF).

Wie auch in anderen Vergleichen zu sehen, hat jedes System seine Stärken und Schwächen – aber die Wertung für Drupal bestätigt mich darin, dass wir auf das richtige System setzen:

Flexible and powerful, Drupal is a great choice for more complex sites. It supports a wide variety of site structures—you can define very detailed rules as to what content should be displayed where, and build your own custom content types. It has particularly strong support for Web 2.0 and community functionality, including group blogs and user-submitted content.

Genialer Witz: SaveIE6

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Apr 022009
 

Seit einiger Zeit gibt es Kampagnen zur Abschaffung des Internet Explorers 6 (der für seine besonders hohe Inkompatibilität zu Standards berüchtigt ist), bzw. für das Ende der Unterstützung durch Webentwickler. Dazu gehören IE Death March und Bring Down IE6.

Nun endlich gibt es die Antwort der IE6-Fans! Auf Save IE6 findet sich eine geniale Kampagne zur Rettung des Internet Explorers. Erklärte Ziele sind:
* Get everyone to use IE6
* Get IE6 ported to more platforms
* Get the W3C standard changed to fit IE6

Sogar ein Download wird angeboten…den man allerdings nach vielen lustigen Fragen doch nie erhält ;)

Viel Spass!

 

Passend zu der Entscheidung, die hier schon diskutierte Wiki/CMS/Intranet-Lösung tatsächlich mit Drupal zu entwickeln, gibt es die Ergebnisse des ungewöhnlichen CMS Showdown. Dabei traten drei Teams mit Drupal, Joomla und WordPress gegeneinander an, um folgendes Projekt umzusetzen:

This project will build a Web site that could be used by a community organization to run a leadership program. Utilizing Web‐based social networking tools such as blogs, forums, and wikis, program administrators, facilitators, and participants will be able to disseminate information and collaborate with each other in a centralized virtual space both in and out of regular sessions.

Alle drei Systeme konnten die Implementation wie gefordert unter 100 Stunden abschließen. Dabei gab es am Ende keinen Sieger, sondern es wurde ein Gleichstand ausgerufen – wie schrieb ein Kommentator so schön? “The winner is open source” :)

Das Drupal-Team brauchte übrigens gerade mal 80 Stunden für ihre Lösung der umfangreichen Spezifikation… das wird bei mir sicherlich um einiges länger dauern.

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