Passend zu gestern – CMS-Vergleich

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Apr 022009
 

Idealware hat einen aktuellen Vergleich von WordPress, Joomla, Drupal und Plone veröffentlicht: Comparing Open Source Content Management Systems (PDF).

Wie auch in anderen Vergleichen zu sehen, hat jedes System seine Stärken und Schwächen – aber die Wertung für Drupal bestätigt mich darin, dass wir auf das richtige System setzen:

Flexible and powerful, Drupal is a great choice for more complex sites. It supports a wide variety of site structures—you can define very detailed rules as to what content should be displayed where, and build your own custom content types. It has particularly strong support for Web 2.0 and community functionality, including group blogs and user-submitted content.

CMS Showdown mit Drupal, WordPress, Joomla

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Apr 022009
 

Passend zu der Entscheidung, die hier schon diskutierte Wiki/CMS/Intranet-Lösung tatsächlich mit Drupal zu entwickeln, gibt es die Ergebnisse des ungewöhnlichen CMS Showdown. Dabei traten drei Teams mit Drupal, Joomla und WordPress gegeneinander an, um folgendes Projekt umzusetzen:

This project will build a Web site that could be used by a community organization to run a leadership program. Utilizing Web‐based social networking tools such as blogs, forums, and wikis, program administrators, facilitators, and participants will be able to disseminate information and collaborate with each other in a centralized virtual space both in and out of regular sessions.

Alle drei Systeme konnten die Implementation wie gefordert unter 100 Stunden abschließen. Dabei gab es am Ende keinen Sieger, sondern es wurde ein Gleichstand ausgerufen – wie schrieb ein Kommentator so schön? „The winner is open source“ :)

Das Drupal-Team brauchte übrigens gerade mal 80 Stunden für ihre Lösung der umfangreichen Spezifikation… das wird bei mir sicherlich um einiges länger dauern.

Galileo-Buch “Visual Basic 2008″ kostenlos zum Download

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Mrz 042009
 

Galileo Computing stellt das Buch Visual Basic 2008 kostenlos als openbook zur Verfügung. Und es ist so beliebt, dass es schon einen Mirror gibt :)

Portable Ubuntu-VM mit XAMPP aufsetzen

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Jan 272009
 

In einer dreiteiligen Serie beschreibt das OpenMES Blog ausführlich, wie man eine portable Ubuntu-VM (virtual machine) mit XAMPP aufsetzt. Eine solche VM ist der ideale Startpunkt für eigene Webentwicklungen, denn man kann sie problemlos kopieren und klonen und so beispielsweise eine Sicherung eines Zustandes anlegen. Oder damit auch einen eigenen Webserver aufsetzen, der in der VM läuft.


Teil I: Mit PortableVirtualBox eine virtuelle Ubuntu-Maschine aufsetzen

Tel II: Die Ubuntu-VM entrümpeln

Teil III: XAMPP (Apache, MySQL, PHP, Perl) installieren

Demnächst dann hier der nächste Schritt, den ich aufbauend auf der VM gegangen bin: Installation von Drupal 6.9 (mit hilfreichen Tipps für Windows-User).

EGroupware statt PHProject

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Jan 022009
 

Um uns inhouse zu organisieren, nutzten wir bis vor wenigen Monaten den Kalender von PHProject. Das war nicht immer ganz zufriedenstellend, so dass EssentialPIM als lokales Programm hinzukam.

Seit einiger Zeit haben wir allerdings eine bessere Lösung auf einem Server laufen: die freie Software EGroupware. Wieweit damit eine Abstimmung mit Outlook o.ä. funktioniert, möchte ich als Bat-Nutzer nicht beschwören, aber für unseren Bedarf ist es ein schickes, handliches Tool. Inzwischen nutze ich auch das eingebaute Wiki für meine Projektplanung. Da passt dann auch meine lange Liste für 2009 rein ;)

Content Management, Wiki und Drupal (Teil I)

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Dez 292008
 

Heute habe ich zum ersten Mal seit einem Jahr Drupal wieder lokal installiert, in der aktuellen Version 6.8. Warum? Es geht aktuell um die Frage, wieweit eine gewachsene IT-Landschaft, bestehend aus Internetseiten, Intranetseiten, TikiWiki und Foren, vielleicht unter einem Dach vereint werden kann. Inbesondere die übergreifende Suche wäre ein wichtiges Feature.

Neulich habe ich in einem ersten Schritt diverse Wikis evaluiert; leider zeigen die freien Groupware-Wikis einige Schwächen, und die Kauf-Wikis gehen mit der Zeit doch gut ins Geld. Mehr dazu demnächst in einem extra Artikel.

Dann kam von anderer Seite die Frage nach einem CMS fürs Intranet auf, in dem Inhalte nur von wenigen berechtigten Personen gepflegt werden (z.B. administrative Dokumente). Dies würde einem Wiki einige Anforderungen „abnehmen“, wie die Frage der granulierten Berechtigungen, der Bilderverwaltung, des Erscheinungsbilds als Webseite, des strukturierten Seitenmenüs und des WYSIWYG-Editors, der allgemein gewünscht wird.

Hier kam dann allerdings die Frage an mich zurück, warum dann noch Wiki? Tja, warum? Was sind die wichtigen, gewünschten Features eines Wikis? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten: geht es um das gemeinsame Erstellen der Texte, die einfache Medieneinbindung, die Versionierung? Und wie genau soll die Medieneinbindung aussehen? So fand ich beim Wiki-Evaluieren, dass der Bilder-Import und die spätere Verwaltung schwächer als in WordPress war. Eine Gallery gibt es zwar im TikiWiki, aber überzeugen kann sie nicht.

Beim Blick auf die lange Liste der (mehr oder minder wichtigen) Anforderungen habe ich dann beschlossen, nochmals Drupal zu testen. Meine letzten Experimente waren mit Version 4.7. Seitdem hat sich einiges geändert, es gilt aber weiterhin, dass Drupal wie WordPress den modularen Ansatz eines Cores und den Modulen/Plugins von Dritten fährt. Hinzu kommt, dass Drupal eher ein CMS-Framework als ein Out-of-the-box-CMS darstellt. Es geht sehr viel damit, aber die Lernkurve ist steiler.

Meine ersten Anforderungen sind:

  • grundlegende Benutzerverwaltung – hier wird über Roles gearbeitet, doch ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich z.B. einer Rolle Schreibrechte in einem Forum und nur Leserechte in einem anderen gebe.
  • Forum möglich – Foren sind ein Core-Module von Drupal, sehen aber von Haus aus dann auch sehr Drupal-ig aus :) Hier stellt sich die Frage, wie bestimmte Bereiche/Content Types unterschiedlich dargestellt werden können. Außerdem die Frage, wieweit Foren per Mail abbonniert werden können.
  • Blogs möglich – ebenfalls ein Core-Module, aber auch diese sehen aus wie der Rest.
  • Wiki-ähnliche Bereiche – dank dem wiki_tools-Modul kann basierend auf dem Content type „Book“ eine hierarchische, wiki-ähnliche Struktur aufgebaut werden. Weitere Module stellen Diff, Talk, und einen WYSIWYG-Editor bereit.
  • Links zu svn-Dateien in einem Verzeichnis möglich – noch ungeklärt.
  • Möglichkeit, Internet- und Intranet-Seiten auf derselben Datenbasis zu halten, aber getrennt zu publizieren – noch ungeklärt.

Hilfreiche Links zu Wiki-in-Drupal:

How to: create a wiki with Drupal von C.W.Gordon

Do we need Mediawiki syntax when we have WYSIWYG editors? – eine Diskussion bei groups.drupal.

Replacing MediaWiki and phpBB – aus dem Drupal Support Forum, mit einigen kritischen Anmerkungen (allerdings schon von 2007; seit Drupal 6.x können beispielsweise alle Content Types unterhalb eines Book verlinkt werden).

Weitere Erkenntnisse demnächst…

Blogparade: Genutzte Software

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Dez 272008
 

Medienflackern möchte gerne wissen, welche Programme man täglich nutzt. Gerne doch… hier die Liste (besser spät als nie):

Browser: Firefox, Opera
FTP: Total Commander
Kommunikation: mirc, Skype
Mail: The Bat
Musik/Video: Windows Mediaplayer, VLC Player
Text: MS Word, Textpad, Adobe Acrobat, XMLmind Editor
Webentwicklung: Xampp (lokal), phase5 HTML Editor, Firebug
Grafik(en): XnView, Gimp, SnagIt (für Screenshots)

Neues Blog – OpenMES

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Dez 262008
 

Neu auf meiner Leseliste ist das Open MES Blog.

Was ist MES? Wikipedia-Auszug:
„Als Manufacturing Execution System (MES), wird ein prozessnah operierendes Fertigungsmanagementsystem bezeichnet. Oft wird der deutsche Begriff Produktionsleitsystem synonym verwendet. Es zeichnet sich gegenüber ähnlich wirksamen Systemen zur Produktionsplanung [..] durch die direkte Anbindung an die Automatisierung aus.“

Meistens werden dafür große, ausgeklügelte Softwarepakete angeboten, doch geht es auch mit Open Source? In diesem Blog erfahren Sie, wie – mit oder ohne Kaufware als Basis – freie Software in MES-Lösungen genutzt werden kann, beispielsweise für datenverdichtetes Reporting.

Empfehlungen für Schreibprogramme

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Nov 062008
 

Im Blog von ViennaWriter findet sich unter Kreativ am Computer eine ausführliche Übersicht über aktuelle Schreibprogramme, besonders im Hinblick auf kreatives Schreiben. Dazu gehören beispielsweise Notiz- und Storyboardfunktionen, die die Entwicklung eines Plots unterstützen. Sieger nach Punkten und Feedback ist dabei neben OpenOffice das Programm Writer’s Cafe, das mit einer Reihe interessanter Features aufwartet.

Ich selbst schreibe fast immer in Microsoft Word. Zum einen, weil es durch meine Kundenprojekte mein Standardprogramm geworden ist, zum anderen, weil die Rechtschreibefunktionen für Deutsch, aber auch amerikanisches Englisch sehr gut sind und alle typischen Vertipper, aber auch viele Grammatikfehler anzeigen. Und auch wenn ich damit bei einigen Leuten zur Persona non grata werde – man kann entgegen anderslautender Gerüchte sauber formatierte Texte von mehreren hundert Seiten in Word erstellen ;)

Amüsante Methode zur Source Control

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Okt 152008
 

Der Übergang von einem zu mehreren Projektmitarbeitern ist mehr als ein reines Vergrößern des Teams – meistens wird damit auch das Erstellen von Referenzdokumentation und das Einrichten von Workflows notwendig. Ein plötzlicher Verwaltungs-Overhead, der leicht Widerstände erzeugt.

Ein amüsanter Fall ist in The Source Control Shingle beschrieben:

The source-control shingle was literally that: an actual shingle from someone’s house that somehow ended up in their office. It acted like a „talking stick,“ in that only he who possessed the shingle was allowed to edit the common libraries.

Nett, aber leider erwies sich die Methode als nicht skalierbar für Team>2. Danach mussten die Entwickler doch auf Systeme zur Quelltext-Steuerung und -Revision umsteigen.

Für einen allgemeinen Einstieg ins Thema Source Control empfiehlt sich übrigens die 10-teilige Reihe von Eric unter Source Control HOWTO.

Auf dass wir uns auch zukünftig immer erinnern, dass Überarbeitungsmarkierungen in Word nicht revisionssicher sind ;)

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