Word-Änderungsmarkierungen mit Tastaturbefehlen bearbeiten

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Jan 212012
 

Die Änderungsverfolgung in Word ist ein schönes und gern genutztes Feature. Leider muss man sich normalerweise mühsam mit der Maus von Änderung zu Änderung klicken, um dann ebenfalls per Maus diese anzunehmen oder abzulehnen.

Diesen Vorgang können Sie enorm beschleunigen, wenn Sie die wichtigsten Funktionen der Änderungsüberarbeitung auf Tastaturbefehle legen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor (Beispiel Word 2003):

  1. Machen Sie einen Rechtsklick auf die Buttonleiste in Word und wählen Sie unten im Menü die Option Anpassen.
  2. Auf dem Fenster „Anpassen“ klicken Sie auf die Schaltfläche Tastatur. Das Fenster „Tastatur anpassen“ öffnet sich.
  3. Hier gehen Sie zur gewünschten Funktion, in unserem Fall unter Extras > ExtrasÜberarbeitungsMarkierungNächste.
  4. Klicken Sie ins Feld Neue Tastenkombination und drücken Sie die gewünschten Tasten, hier beispielsweise ALT+W. Die gedrückten Tasten werden angezeigt. In der Zeile „Derzeit zugewiesen an“ können Sie prüfen, ob eein Konflikt vorliegt – in diesem Fall ist die Tastaturkombination bisher nicht zugewiesen.
    Tastatur anpassen
  5. Um diese Kombination zu speichern, klicken Sie auf Zuordnen. Die Kombination erscheint dann im Feld Aktuelle Tasten.
  6. Sie können jetzt weiteren Funktionen  Tastaturkombinationen zuordnen. Klicken Sie am Schluss auf Schließen.

Für die Änderungsbearbeitung verwende ich folgende Kombinationen, die meiner Ansicht nach am günstigsten dafür auf der Tastatur angeordnet sind:

Kürzel Funktion Name in Word-Auswahlliste
ALT+W Zur nächsten Änderung gehen ExtrasÜberarbeitungsMarkierungNächste
ALT+E Änderung annehmen ExtrasÜberarbeitungsMarkierungenAnnehmen
ALT+A Änderung ablehnen ExtrasÜberarbeitungsMarkierungenAblehnen
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Handy-Romane?

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Mrz 042009
 

Ein neuer Trend in Japan – der Handyroman, quasi das Miniatur-Groschenheft der Jugend.

Wobei ich mich dann glatt frage – gibts eigentlich schon Twitterromane?

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Gerade im Fernsehen gesehen – angeblich spricht unser neuer Finanzminister Wirtschaftsminister zu Guttenberg davon, dass wir uns in einer „harten Krise“ befinden.

Sorry – höchstens in einer „schweren Krise“. Auch wenn Google für „harte Krisen“ einige Funde liefert, so kann diese Formulierung noch nicht einmal auf eine denglische Herkunft pochen; auch im Englischen wird eine crisis üblicherweise nicht als hard tituliert.

Wider der wilden Paarung von Adjektiven und Substantiven! Auch wenn Humpty Dumpty dazu meint:
„[Words] They’ve a temper, some of them – particularly verbs, they’re the proudest – adjectives you can do anything with, but not verbs – however, I can manage the whole lot! Impenetrability! That’s what I say!“

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Seit einiger Zeit taucht das Wort „robust“ in sehr eigenartigen Kombinationen auf, beispielsweise in:

„robuste Verhandlungen“ – im Sinn von hart
„eine robuste politische Landschaft“ – im Sinn von herausfordernd

Nach einer mittaglichen Diskussion darüber recherchierte mein Kollege ein wenig und kam zur Erkenntnis, dass die Wendung „robuste Verhandlungen, Diskussionen“ wohl ein Anglizismus ist.

So kann man bei Merriam-Webster nachlesen, dass man im Amerikanischen von „robusten“ Diskussionen sprechen und auch einen „robusten“ Glauben an etwas haben kann.

1. a: having or exhibiting strength or vigorous health
b: having or showing vigor, strength, or firmness (a robust debate) (a robust faith)
c: strongly formed or constructed : sturdy (a robust plastic) d: capable of performing without failure under a wide range of conditions

Mir war das Wort im Englischen nie in solch einer Konstruktion untergekommen…und ich hoffe wirklich sehr, dass die aktuell auftretende Verwendung im Deutschen bald wieder verschwindet. Bevor es bei Starbucks robusten Kaffee gibt oder robuste Gläubige in die Kirche gehen ;)

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Benamsen

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Jan 232009
 

Neulich mal wieder in einer Besprechung aufgetaucht: das Wort „benamst“. Klingt für mich immer falsch, ist aber nicht gerade selten. Was sagt der Duden dazu?

benamsen (ugs. und scherzh. für benennen)

Also: Irgendwie darf man es schon sagen, aber benennen / benannt ist definitiv die bessere Wahl.

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Textpreise und Sichtwinkel…

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Jan 072009
 

Im Upload-Magazin gibt es unter Geld verdienen mit Texten: Textbroker, Contentworld und Textox im Vergleich einen ausführlichen Artikel zu drei Portalen, die zwischen Textern und Auftraggebern vermitteln. Die Webseiten unterscheiden sich in der Methodik, doch für alle drei gilt: die Textpreise sind sehr niedrig.

Von Texterseite sehr beklagenswert, und ich habe vollstes Verständnis dafür, dass meine KollegInnen anständige Stundensätze haben möchte.

Auf der anderen Seite plane ich gerade an meinem ersten eigenen Portal und ziehe dafür auch in Erwägung, einige Texte unterschiedlicher Qualität einzukaufen – und da kommen mir niedrige Preise natürlich entgegen. Des einen Leid, des anderen Freud…wie meistens im Leben.

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Für bessere Texte: Textguerilla

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Jan 052009
 

Seit einiger Zeit gibt es die Textguerilla – für besser Texte. Eine sehr lobenswerte Aktion von einigen vielen meiner Textinen-Bekannten.

Auch wenn ich mich manchmal nur mittelbar dazugehörig fühle – technische Dokumentation ist die personifizierte Randgruppe zwischen IT und Text und außerdem hänge ich an meinem Denglish – so sind die aus dem alltäglichen Leser- und Schreiberleben gegriffenen Blogbeiträge doch einfach klasse zu lesen.

Ein wenig Marketing darf auch nicht fehlen – hier gehts zum Textguerilla-Online-Shop. Mein persönlicher Favorit ist dabei „Dises Shört wurde leider nihct korigirt“, wobei dieser Humor vermutlich auch nach hinten losgehen kann ;)

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Bloggeschlecht

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Dez 302008
 

Weil die Frage neulich aufkam – des Dudens offizielle Antwort auf die Frage, ob es „das Blog“ oder „der Blog“ heißt, lautet:

Blog, das, auch der.

Also: beides geht, aber „das“ überwiegt.

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Internet-Typografie

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Sep 242008
 

Man werfe die folgende Frage in ein Typografie-Forum:
I had this weird thought: If, in some bizarre alternate history, chatspeak abbreviations like “LOL” had become popular long before there were computers and character sets, they might have, over time, become new symbols, like “et” became “&” and “at” became “@”. What might they look like?

…und solche Dinge können dabei herauskommen:

WTF (what the f*ck)

LOL (laughing out loud)

ROFL (rolling on the floor, laughing)

Genial! Und wirklich lesenswert.

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Wenn man im deutschen Raum – z.B. auch Google – nach „Lerntypen“ sucht, so landet man oft bei der Aufteilung nach auditiven, visuellen, kommunikativen und motorischen Lerntypen. Diese von Frederic Vester begründete Topologie wird zwar laut Wikipedia aufgrund ihrer Oberflächlichkeit und Inkonsistenz […] von der Lernpsychologie nicht ernst genommen, dennoch ist sie vielerorts verbreitet und wird für Lehransätze verwendet.

Der neulich von Herrn Apholz in einer Xing-Diskussion aufgebrachte Ansatz von Bernice McCarthy dagegen findet sich kaum im deutschsprachigen Raum, dabei empfinde ich ihn als sinnvoller als den von Vester. Auszug aus seinem Posting:


Die Warum-Menschen (Lernstil: Diskussion)
Warum-Menschen lernen am besten, indem sie über die Gründe für etwas diskutieren…

Die Was-Menschen (Lernstil: Vortrag)
Was-Menschen lernen am besten, wenn man ihnen die Information entweder mündlich oder in gedruckter Form vermittelt…

Die Wie-Menschen (Lernstil: Coaching)
Wie-Menschen lernen am besten, indem sie etwas tun. Die Theorie interessiert sie ebensowenig wie Begründungen…

Die Was-wenn Menschen (Lernstil: eigenes Entdecken)
Was-wenn-Menschen lernen am besten, indem sie Dinge selbst entdecken…

Der Dreh-und Angelpunkt ist, dass Sie die Typen in der aufgezählten Reihenfolge auch abholen müssen. Erzählen Sie als erstes dem Warum-Typen, warum die folgenden Informationen hilfreich für ihn sind. Erzählen Sie dann dem Was-Typen, welches die Inhalte sind. Den Wie-Typen holen Sie mit den Übungen ab. Der Was-Wäre-Wenn-Typ hat dann den Spielraum, die Abweichungen und Fehler im System auszutesten.

Was hat das mit Dokumentation zu tun? Dort wird aktuell gerne darauf verwiesen, dass Leute angeblich keine Hintergrundinformationen nutzen, sondern direkt die Anleitung einsetzen. Am liebsten würden viele diese „unnötigen Einleitungen“ ganz wegfallen lassen – ich als Warum-Typ schaue aber immer genau auf diese Einleitungen und habe jetzt wenigstens eine gewisse Argumentationshilfe, warum dies kein guter Weg ist. Eine bis zwei Zeilen zum Hintergrund einer Aktion sind nicht so teuer, als dass man sie wegstreichen müsste, und nicht so störend, als dass der anwendungsorientierte Nutzer nicht an ihnen vorbeikäme – sie bringen aber die hinterfragenden Leser mit an Bord.

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