Neulich kam eine ungewöhnliche Anfrage rein – ein Styleguide und Dokumentationsberatung für eine in LaTeX geschriebene Systemdokumentation.

Mit LaTeX habe ich nur einmal zuvor gearbeitet, und dann damals mit Lyx, das dafür sorgt, dass man gar nicht erst der echten Syntax begegnet ;) Allerdings habe ich inzwischen zwei Jahre Docbook-Erfahrung, daher kann ich nach dem Lesen einiger Einführungen in LaTeX-Syntax zumindest grundlegend damit arbeiten.

Styleguides erstelle ich eigentlich regelmäßig, aber – das große Aber – normalerweise im Zuge der Dokumentationserstellung, also während ich selbst am Schreiben bin. Das ist mir erst jetzt bewusst geworden, dass ich ein Gefühl für die Materie brauche, bevor ich formale Dokumente zu deren Dokumentationserstellung schreiben kann.

Von dem her habe ich zu Übungszwecken den Styleguide selbst dann auch in LaTeX geschrieben. Und dabei gelernt, dass Tabellen in LaTeX-Syntax noch viel komplexer sind als in Wiki-Markup oder reStructured Text. Es ist halt nie handlich, eigentlich spaltenbasierte informationen in einen Zeilenfluß zu quetschen. Excel ist da definitiv einfacher, aber vom Vorschlag eines Kollegen neulich, man könne die Tabellen ja in Excel schreiben und dann einen Screenshot davon in die Dokumentation einbauen, kann ich nur dringend abraten. Zu schnell geht die Datei mit dem Original der Tabelle verloren, so daß zukünftige Generationen an Bearbeitern dann mühsam die Tabelle neu abtippen müssen.

Meine Installation auf Windows 7 besteht übrigens primär aus TeXMaker und MikTeX. Bei letzterem sollte man einstellen, dass fehlende Pakete auf Nachfrage nachgeladen werden. 

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Jan 072012
 

Nach nur wenigen Jahren habe ich endlich dieses Blog von WordPress-Version 2.6 auf 3.3.1 umgezogen. Im Zuge dessen habe ich auch einige Plugins entfernt und neue dazugeschaltet.

Beim Umzug bin ich folgendermaßen vorgegangen.

1) Lokale Installation auf meinem Rechner (Xampp existierte schon):

  • Kopie der Original-Installation lokal erstellen.
  • Produktive Datenbank exportieren. (Der WordPress-Export hat leider immer wieder Kommentare unterschlagen.)
  • SQL-Export bearbeiten, um alle URL-Angaben durch localhost zu ersetzen.
  • SQL-Datei lokal mit phphmyadmin importieren.

2) Der eigentliche Upgrade-Test:

  • Alle Plugins abschalten
  • WP3-Dateien ins Verzeichnis kopieren (alte Dateien damit überschreiben).
  • wp_admin/upgrade.php aufrufen.
  • Ggf. Datenbankupgrade durchführen.
  • wp_admin aufrufen und prüfen, ob noch alles läuft.

Da bei mir lokal alles problemlos ging, habe ich das Upgrade dann auf dem Produktivserver durchgeführt, einige alte Plugins weggeräumt und die neuen eingerichtet. Es ging erstaunlich einfach.

So sehr ich Drupal für komplexe Projekte liebe, so wunderbar ist WordPress für kleine Blogs wie dieses hier.

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Wer einer alten Geocities-Seite nachtrauert, der kann bei http://www.geocities.ws/ nachschauen, ob diese dort zu finden ist.

Alternativ ist die WayBackMachine bei archive.org auch ein guter Start, um eine bestimmte Geocities-Seite zu suchen.

Geocities zeigt sehr schön die Gefahren eines Quasi-”single point of failures” – immerhin war Geocities über viele Jahre der größte kostenlose Webseiten-Hoster. Unmengen von alten Webprojekten hatten sich dort gesammelt, die z.T. nicht mehr betreut wurden, die aber die “Frühzeit” des Internet mitgeprägt haben und deren Verlust daher durchaus spürbar ist. Schön, dass es Archivierungsprojekte jenseits der eigenen lokalen Speicherung gibt – diese werden meiner Meinung nach in Zukunft auch immer wichtiger.

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Jan 022010
 

Tolle Jahreszahl, oder? Nicht, dass wir auch nur annähernd so weit wären wie in den Science-Fiction-Filmen, aber immerhin, wir drehen uns noch ;)

Was bringt 2010 für dieses Blog? Mehr Beiträge – wollja, es gibt mich noch. Vor allem zum Thema Drupal wird es mehr zu lesen geben, nicht zuletzt da meine aktuelle Entwicklungsarbeit (Firmen-Intranet) langsam aus den Kinderschuhen heraus ist.

Für mich gibt es hoffentlich auch dieses Jahr wieder interessante Projekte rund um Dokumentation und Webentwicklung, und vielleicht ein neues Notebook – ein leckeres MacBook oder das übliche Windows-auf-Dell, das ist grad noch die Frage.

Wer mich persönlich kennenlernen möchte, der wird weiterhin am ehesten glücklich bei Treffen der Drupal User Group Hannover (Mitfahrgelegenheit möglich) sowie sporadischer bei Treffen des Woman Entrepreneur Clubs, Untergruppierung Bremen.

Auf ein erfolgreiches Jahr 2010!

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Eaten by rl

 Sammelsurium  Comments Off
Jun 042009
 

Mein Drupal-Projekt kostet mich alle Nerven alle Ressourcen. Eigentlich wollte ich ja nie Entwickler werden… ;)

Dazu das passende Bild (mit einem netten Artikel, der mich glücklicherweise nicht betrifft):

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Spam fail.

 Sammelsurium  Comments Off
Mai 262009
 

Bei manchen Mails fragt man sich schon, was der Absender damit erreichen will… denn es gibt ja wohl niemanden, der so etwas ernst nimmt – oder?

Attn: E-Mail-Konto Inhaber
Beachten Sie, dass Sie benötigen, um Ihr Konto aktualisieren jetzt für die Sicherheit Zweck
Warnung! Konto-Inhaber, die sich weigern zu aktualisieren sein Konto innerhalb von 24 Stunden nach Eingang
Diese Warnung wird verlieren seinem Konto dauerhaft aus unserer Datenbank

Ich liebe ge-babelfishten Spam.

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Apr 132009
 

Beim Copyblogger gab es einen Gastbeitrag zum Thema Three Grammar Rules You Can (And Should) Break; in dem Fall Prepositions am Satzende, and/but am Anfang von Sätzen und splitting infinitives (to boldly go…).

That’s not to say that all grammar rules are written in stone. In fact, some of them seem to be the work of rabid grammarians, who gleefully enforce confusing syntax and awkward construction in the name of “proper English.”

Von dort ausgehend wurde dieser Artikel verlinkt: Those Dicta: Tension, der vom Thema Schreibregeln zu Frage von Tension= Spannung in Stories geht.

Bill Brohaugh once declared that the only reliable rule in writing is “Never start a sentence with a comma.”

Beide Artikel sind interessant, amüsant und mit guten Comments.

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Zitat des Tages

 Sammelsurium  Comments Off
Apr 132009
 

“If I had asked people what they wanted, they would have said faster horses.”

Henry Ford

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Kacie Kinzer put together an interesting social experiment: Could a robot navigate purely by the help of strangers? She constructed an inexpensive Tweenbot robot that would drive in a straight line. A flag was attached to the top with a plea for help and a destination. Surprisingly, on the first run it was able to traverse through Washington Square Park in just 42 minutes with the help of 29 people…

Tweenbots rely on human help beschreibt ein ungewöhnliches Experiment mit einem von Menschen “betriebenen” Mini-Roboter.

Die Kommentare sind mindestens genauso interessant wie das Experiment, besonders perun’s:

This is quite interesting – instead of programming a complex robot to perform a task, this robot is simple and stupid, and the flag on top is essentially programming humans to perform the task instead. [...]
It just occurred to me – not only is it programming humans, it’s using an *exploit* to do it. People won’t just help any old object get to it’s destination, but a cute robot crying out for help? It’s a rootkit for people.

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Was Mitarbeiter wirklich denken beleuchtet, wie sehr Ereignisse, Emotionen und Auswirkungen in Projekten zusammenhängen. Auch wenn man manches davon als Binsenweisheit betrachten könnte, so legt der tägliche Umgang in vielen Firmen den Gedanken nahe, dass man diese Weisheit nie genug wiederholen kann:

Menschen, die ihre Arbeit mit Wut oder Enttäuschung verrichten müssen, legen keinen besonderen Wert darauf, sie gut zu erledigen. Wenn sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind, stellen sie sich der Aufgabe und unternehmen größtmögliche Anstrengungen. Gleiches gilt für die Wahrnehmung. Diejenigen, die ihre Arbeit und sich selbst als wertvoll wahrnehmen, haben eine hohe Motivation.

Support for IE6: It’s All About Accessibility bricht eine Lanze für den IE6 und seine Benutzer. Zu denen ich zu Hause übrigens auch gehöre, wie ich neulich gemerkt habe (auch wenn ich IE6 nur im absoluten Notfall verwende).

15 Essential Checks Before Launching Your Website ist eine schöne und immer wieder wichtige Erinnerung daran, was beim Publizieren einer Webseite beachtet werden muss.

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