Es gibt sicherlich sehr viele bessere Lösungen, aber manchmal sitzt man mit einem IE und einem Office-Paket da und braucht gaaanz schnell die Farbe eines Textes… und da habe ich heute dazugelernt, wie das auch gehen kann.

  1. Den zu analysierenden Text der Webseite nach Word kopieren (sowohl in Version 2003 als auch 2010 getestet).
  2. Auf ein Wort darin klicken, z.B. den blauen Link.
  3. Neben dem Button „Schriftfarbe“ auf den Pfeil klicken und die Option „Weitere Farben“ wählen. Farbwerte von Webtexten auslesen mit Word 1
  4. Im Farben-Fenster auf die Registerkarte „Benutzerdefiniert“ klicken. Dort finden sich dann die RGB-Farben des Textes.
    Farbwerte für Webtexte mit Word auslesen
  5. Dies kann man dann in eine webtaugliche Farbe übersetzen, beispielsweise auf http://html-color-codes.info/.

Wie gesagt – keine schöne Methode, aber sie funktioniert schnell und mit typischen Großfirmenbordmitteln :)

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Finanzkrise in bunten Bildern

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Mrz 172009
 

Via Stephan Lists Interessante Zeiten-Blog:

27 Visualizations and Infographics to Understand the Financial Crisis

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Logos, Schriftzüge und Illustrationen gibt es seit neuestem relativ günstig bei Pitchwork. Vermutlich eins dieser Angebote, die für den Käufer günstiger sind als für den Designer, aber Selbstausbeutung bleibt ja jedem selbst vorbehalten :)

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Kuchendiagramme und mehr

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Nov 252008
 

Gefunden bei Stefan Niggemeier – Die Welt als Wille und Tortendiagramm. Klasse!

Mein Favorit ist die „Perception of 3D Charts“ – und natürlich das echte Kuchendiagramm.

Die Originale und vieles mehr gibt es bei GraphJam. Viel Spass!

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Präsentationsanalyse von McCains Rede

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Sep 082008
 

Nein, ich habe keineswegs vor, hier einen politischen Kommentar zur US-Wahl abzugeben – auch wenn der sehr eindeutig wäre – aber ich bin gerade auf einen sehr interessanten Blogbeitrag gestoßen. Bei Presentation Zen analysiert Garr Reynolds heute McCains Rede und Präsentation: John McCain’s background visuals. Nach einigen Bemerkungen zur Rede und ihrer Struktur zeigt er sich überrascht von der Wahl der Hintergrundeinblendungen und diskutiert diverse Don’ts.

Zum Bild einer Schule – die amüsanterweise wohl in „The West Wing“ schon genutzt wurde:
MSNBC reported that when asked about the middle school image, McCain’s campaign replied that „it’s simply a generic photo, like others used and it had no specific meaning.“ But here’s the rub: images always have meaning, though it may be different from what you intended. The term „generic photo“ is just one step away from „clip art,“ both of which should be avoided by serious presenters.

Zu einem blauen Hintergrund mit US-Flagge an einem Mast:
This video projection of a waving flag was on screen for most of the presentation, giving the impression (at least on TV) that McCain was speaking from inside an aquarium.

Dieser blaue Hintergrund ist auch ideal für Videobearbeitung, und so gibt es bereits dieses nette Filmchen auf Youtube.

Am Schluss gibt es unter „It could have been worse“ noch eine amüsante Sammlung von schrägen Vorschlägen. Ein interessanter und lehrreicher Artikel – besonders vor dem Hintergrund, dass in amerikanischen Wahlkämpfen üblicherweise alles von den Public Relations durchoptimiert wird. Ob Bush sowas auch passiert wäre…?

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Manchmal sitzt man vor einer Grafik und müsste eigentlich Text ergänzen oder überarbeiten – nur, welcher Font wurde denn da genommen?

An dieser Stelle hilft der Font Identifier weiter – hier können Sie sich anhand von Abfragen zu Fontdetails bis zum Originalfont durcharbeiten.

Und für alle, die gerne mit Fonts rumspielen: Unter Dafont.com finden sich tausende von interessanten und auch oft sehr schrägen Fonts. Achtung allerdings in Sachen Nutzungsbedingungen – viele der Fonts sind nur für den Privatgebrauch kostenfrei.

Fonts
Hier ein Demo des X-Files-Font

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Farbenblind?

 Grafik, Web  Kommentare deaktiviert für Farbenblind?
Jul 302008
 

Besonders eine Rot-Grün-Sehschwäche ist nicht so wirklich selten (laut Wikipedia immerhin 9% aller Männer und 0,8% aller Frauen), aber selten wird darauf im Design wirklich geachtet.

Doch jetzt wird alles besser, dank dem Colorblind Web Page Filter, mit dem Sie testen können, wie Ihre Webseite bei Farbenblinden aller Arten ankommt. Ein wenig langsam, aber interessant.

Und gerade wollte ich pseudo-lustig „Andersfarbbefähigten“schreiben, da lese ich in der Wikipedia:

Studien haben belegt, dass Farbfehlsichtige eine größere Anzahl von Khakitönen unterscheiden können als Normalsichtige. Dieses Phänomen wird beim Militär genutzt, da Farbfehlsichtige sich nicht so leicht von Tarnfarben täuschen lassen und daher einen etwa getarnten Soldaten im Wald leichter erspähen als Normalsichtige. Dies liegt zum einen am oben genannten Phänomen, zum anderen daran, dass Farbfehlsichtige im Laufe ihres Lebens gelernt haben, sich eher auf Formen und Konturen zu konzentrieren als auf Farben.

Frau lernt nie aus – obwohl mein eigener Bruder zu diesem Kreis gehört und ich zumindest ein bischen was darüber wusste. Und ab sofort verwende ich „farbfehlsichtig,“ klingt viel korrekter.

Naja, ab morgen…

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Reinzeichnung von Vektordateien

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Jul 252008
 

(Artikel von Annika Brinkmann)
Vektordateien sind was Feines. Ordentlich angelegte Vektoren kann man wunderbar miteinander oder gegeneinander skalieren. Daher werden sie auch vor allem bei der Digitalisierung von Logos eingesetzt, die keine photorealistischen Elemente beinhalten.

Leider wird in vielen Fällen auf die Reinzeichnung der Dateien verzichtet. So kommt es vor, dass innerhalb einer Datei für jeden Buchstaben eines Schriftzuges ein eigener Pfad existiert, obwohl es durchaus Sinn machen würde, alle Buchstaben mit der gleichen Farbe auf eine Pfadebene  zu reduzieren. Warum? Dies verringert nicht nur die Datengröße und verhindert leichtfertig vorgenommene Veränderungen in der Positionierung einzelner Elemente.

Vor allem wenn ein Logo direkt in eine Website oder ein anderes Bitmap-präferierendes Produkt eingebaut werden soll, ist die Transformierung der Formen in Photoshop-Vektorebenen anzuraten. Die pixelgenaue Zielgröße (die beim Öffnen einer .eps-Datei in Photoshop verlangt wird, bevor die Vektoren in Bitmap gerendert werden) braucht dann niemand mehr ausmessen, wenn das Logo frei skalierbar bleibt.

Vektorebenen in Illustrator und Photoshop

Bildquelle: Screenshots von der Ebenenpalette der unbearbeiteten und reingezeichneten Datei in Illustrtor und Photoshop. Abgespeichert als GIF.

Weitere Fehler konnte ich bei einer Vielzahl der Logos beobachten, die ich inzwischen bearbeitet habe:

  1. Outlines werden nicht in Konturen umgewandelt und werden je nach Skalierungseinstellungen nicht proportional mitvergrößert.
  2. Formen werden nicht immer ausgeschnitten, sondern nur weiß überdeckt (eine Arbeitstechnik die für spätere Reproduktion durchaus sinnvoll ist, aber nicht in fertigen Dateien gehört).
  3. Schriften werden nicht immer in Pfade umgewandelt, wodurch es zu Darstellungsänderungen kommen kann, wenn die entsprechende Schrift nicht auf dem Computer installiert ist, auf dem die Datei bearbeitet wird.

Fazit: Nicht bei jeder Datei lohnt es, sich sauber zu arbeiten. An dem Punkt, an dem aus einer Layout-Datei jedoch eine Produktionsdatei werden soll, kann ein einmaliges Aufräumen später viel Zusatzarbeit vermeiden.

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Logos im Digitalzeitalter

 Grafik  Kommentare deaktiviert für Logos im Digitalzeitalter
Jul 082008
 

(Artikel von Annika Brinkmann)

Es gibt eine lange Liste von digitalen Graphikformaten, auch wenn es eigentlich nur 3 Arten gibt: Raster (Bitmap), 2D-Vektor und 3D-Vektor.

Die Wikipedia listet derzeit 32 Formate für Rastergraphiken, 25 für 2D-Vektorgraphiken und vier für 3D-Vektorgraphiken. Damit sind noch längst nicht alle Formate erfasst. Viele davon werden nur von ein paar wenigen Programmen verwendet, nur ein Teil weist tatsächlich eigene Kodierungen auf und vor allem muss man nicht alle Formate kennen – nicht als Designer, auch nicht als Graphikproduktioner und erst recht nicht als Laie.

Für den Hausgebrauch reichen in der Regel .jpg/.jpeg und neuerdings .raw, wenn man sich für eine etwas aufwändigere Digitalkamera entschieden hat.

Wenn es jedoch darum geht, das firmeneigene Logo in ein neues Graphik-Erzeugnis einzubauen, hilft oft selbst ein hochauflösendes JPG bei geringster Komprimierung nicht weiter. In einigen Fällen wird sich durchaus was zaubern lassen. Wenn die Darstellung jedoch auf einem anderen Hintergrund erfolgen soll als im JPG, wird es kompliziert.

Doch wie Abhilfe schaffen?

Im Idealfall werden Logos in Vektorprogrammen ohne Einbindung von Bitmapbildern erstellt. Nur dann können sie beliebig skaliert werden. Leider müssen sie jedoch für einen Großteil von Layout-Programmen erst skaliert und dann wieder in ein Bitmapbild umgewandelt werden. So auch bei Powerpoint, das obendrein nicht in allen Versionen transparente Bilder verarbeiten kann. So kann es einem passieren, dass für die qualitativ hochwertige Darstellung eines Logos in Powerpoint und einem daraus erzeugten PDF die folgenden Arbeitsschritte nötig sind:

  • Öffnen der Vektordatei in der gewünschten Größe und Auflösung z.B. in Photoshop
  • Einfügen des gewünschten Hintergrundes
  • Speichern als JPG bei einer Auflösung von 200 bis 300 dpi
  • Einfügen in Powerpoint und Platzierung mit Hilfe des Positionsfensters

Für den kürzeren Arbeitsprozess fehlt in Powerpoint leider die Unterstützung von .eps Dateien (Containerformat, das sich gut für Vektoren eignet), oder .svg (Scalable Vector Graphic), bzw. die Exportunterstützung von Transparenz-Stufen bei Bitmap-Bildern (sogenannte Alpha-Transparenz).

Im Gegensatz zu früher, als für jedes Logo in jeder Größe noch ein Klischee erstellt werden musste, sind heute die Möglichkeiten, wie man ein Logo gestalten, platzieren und skalieren kann, wesentlich vielfältiger. Ein gewisses Maß an handwerklichem Können gehört jedoch immer noch dazu.

blei-logos.jpg
Früher war alles besser. Wenn auch immer gleich groß.

Bildquelle: Aufnahme Annika Brinkmann 2008, Kamera Nokia N95, Motiv: Schaufensterauslage eines Buchdruckers bei Abenddämmerung, Darstellung in 30%, JPG Komprimierung: 30% Qualität.

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Make Wikiwars, not Starwars?

 Grafik  Kommentare deaktiviert für Make Wikiwars, not Starwars?
Mai 272008
 

Aufs Bild klicken, dann gehts zum Beitrag…

wikiwar

Ich liebe diese Art von intelligentem Humor :) Auch nett – die Konstruktion des Apple-Logos.

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