Woah.

 Business  Kommentare deaktiviert für Woah.
Jan 152009
 

Das ist mal spannendes (und offensichtlich erfolgreiches) Marketing:

Smart Freelancing.

Aufgerufen habe ich die Seite, weil mir heute ein Infobrief von denen zugeflattert ist, der auch in diesem Endlospapierstil war. Definitiv ein Hingucker für alle, die schon lange mit Rechnern zu tun haben…wie eben typische IT-Freiberufler.

!00 Punkte. Ist das wirklich eine deutsche Firma ;)?

 

Vorab: Der Begriff „Technischer Redakteur“ ist der von der Tekom präferierte und hat sich weithin durchgesetzt, auch wenn viele Leute dadurch denken, dass man „nur“ die Texte anderer redaktionell bearbeitet und lektoriert. Tatsächlich betreiben meiner Erfahrung nach freiberufliche technische Redakteure immer auch Consulting rund um technische Lösungen und Design für Dokumentation, können ein wenig programmieren und Grafiken erstellen, können übersetzen und eine gewisse Qualitätssicherung für Übersetzungen, Oberflächendesigns und Benutzerfreundlichkeit durchführen. Wenn man sich abgrenzen mag – „Informationsdesign“ oder „Technische Kommunikation“ ist eigentlich korrekter, nur benutzt das kaum jemand in Angeboten und Suchen.

Einige typische Fragen…

Wo findet man Jobs oder Projekte in der technischen Redaktion?

Stellenangebote bei der Tekom — in diesem Spezialistenportal tragen viele Firmen ihre Stellen ein.

Monster.de und ähnliche Jobportale. Die gezielte Eingabe sollte dabei „technischer redakteur [stadt]“ lauten. Für eine breitere Suche bieten sich Themenfelder wie „software [stadt]“ oder „maschinenbau [stadt]“ usw. an. Damit lassen sich Firmen finden, die Bedarf haben könnten.

Gulp.de ist das Portal für freiberufliche IT-Berater (und überwiegend in Männerhand). Dort suchen sich viele Projektvermittlungsagenturen ihre Mitarbeiter.

So richtig viele Angebote gibts aber nicht, oder?

Geht so. Bis zur Wirtschaftskrise hat der Markt für technische Redakteure ziemlich geboomt, allerdings eher in den Sektoren E-Technik, Maschinenbau und Flugzeugbau. Softwaredokumentation ist definitiv seltener.

Wie ist das mit Projektvermittlern?

Projektvermittler sitzen zwischen Auftraggeberfirmen und dem Freiberufler und nehmen diesen als Unterauftragnehmer unter Vertrag. Sie haben folgende Vorteile:

  • Sie übernehmen die Akquise für den Freiberufler. Akquise stellt für Freiberufler oft eine Schwierigkeit dar, und so ist es tendenziell entspannter, einfach auf den nächsten Anruf mit dem Angebot zu warten (wenn er denn kommt!).
  • Sie haben Kontakte zu großen Firmen (die vielfach gar keine einzelnen Freiberuflern beauftragen, sondern nur noch über Projektvermittler gehen). Wer wohlklingende Namen in der Referenzliste will, hat hier gute Chancen.
  • Sie zahlen zu einem definierten Zeitpunkt (typischerweise 30-45 Tage nach Rechnungsstellung). Das klingt nach einem langen Zeitraum, doch wer einmal mit deutschen Großunternehmen zu tun hatte, weiß, dass diese schnell drei Monate bis zur Zahlung ins Land ziehen lassen. Projektvermittler überbrücken diese Zeiten. Ich kann nur davon abraten, Verträge zu unterschreiben, in denen die eigene Zahlung zeitlich an die des Oberauftraggebers gekoppelt ist. (Die Zahlung ist immer daran gekoppelt, dass die Rechnung akzeptiert wird.)

Dafür gibt es folgende Nachteile/Besonderheiten:

  • Projektvermittler verdienen an jeder Stunde mit, daher ist der Stundensatz tendenziell (aber nicht immer!) geringer als bei direktem Kundenkontakt.
  • Verträge mit Projektvermittlern sind meist umfangreich und beinhalten bedrohliche Vertragsstrafen bei Verletzung der Schweigepflicht oder vorzeitigem Ausstieg, vermitteln also leicht das Gefühl, seine Seele dem Teufel zu verschreiben :) Arbeitsverträge sind vergleichsweise brav dagegen.
  • Das Projektvermittlerbusiness ist primär im Süden von Deutschland beheimatet. Die überwiegende Zahl von Angeboten kommt aus Frankfurt, Stuttgart, München und sonstwo in Bayern. Ruhrgebiet, Berlin und Norddeutschland sind ziemlich unterrepräsentiert.
  • Projektvermittler vermitteln üblicherweise Vollzeitprojekte. Dies führt zu einer Ganz-oder-Gar-Nicht-Zeitaufteilung: Entweder man steckt in einem Projekt, oder man hat nichts zu tun. Es ist schwierig, kleinere Kunden und ihre Projekte neben einem Vollzeitprojekt zu betreuen.

Mehr Infos gibts bei Gulp und im Gulp-Forum. Ein Basis-Profil bei Gulp ist kostenlos und für alle Freiberufler im IT-Bereich unbedingt empfehlenswert!

Übrigens vermitteln einige Projektvermittler inzwischen auch feste Stellen. Allerdings ebenfalls überwiegend im Süden.

Was ist mit Agenturen?

Klassisches Agenturgeschäft gibt es mehr im Grafik- und Übersetzungsbereich. In der technischen Dokumentation kann man als Freiberufler prinzipiell auch mit größeren Dokumentationsfirmen zusammenarbeiten, typischerweise als Unterauftragnehmer. Allerdings bevorzugen diese Firmen meiner Erfahrung nach eher Festangestellte (die auch in 2 Jahren noch fürs Projekt greifbar sind) anstelle von Freiberuflern, die nach 3 Monaten weg sein können.

Wie ist es mit Referenzen?

Für Freiberufler sind Referenzen sehr wichtig. Schriftliche Referenzen sind bereits hilfreich, allerdings habe ich in den letzten Monaten auch erlebt, dass bis zu 3 Telefon-Referenzen gewünscht wurden, d.h. Personen, deren Daten man dem Projektvermittler gibt und die dann als Referenz vom Kunden ausgefragt werden können. In USA ist dies für Stellen meines Wissens üblich, in Deutschland eher neu. Achtung: Nie Telefonnummern weitergeben, ohne dass der potentielle Referenzgeber zugestimmt hat! Sonst kann man diesen Kunden sicherlich für die Zukunft vergessen.

Zur Lage bei Angestellten kann ich weniger sagen; Referenzen zu haben ist aber vermutlich immer hilfreich.

Was tun, wenn man keine Referenzen hat?

a) Referenzen schaffen, z.B. indem man einige kurzzeitige Projekte durchführt, ggf. auch für wenig Geld, dafür aber mit dem Ziel der Referenz vor Augen (und vertraglich mit dem Kunden im Vorfeld geklärt).

b) Mehr mit direkten Kunden als z.B. über Agenturen arbeiten, da letztere oft kein Interesse haben, dass der eigentliche Auftraggeber erfährt, wer da unten die Arbeit gemacht hat.

c) Eigene Projekte schaffen, z.B. im Internet. Das verhindert Leerzeiten im Lebenslauf und demonstriert technisches Know-How in Kombination mit interessanten Texten. Dabei darauf achten, dass die Projekte wirklich vorzeigbar sind.

Brauche ich denn eine Webseite?

Als jobsuchender Redakteur braucht man keine Webseite. Auch für Freiberufler ist eine eigene Webseite nicht notwendig, allerdings ist es im Hinblick auf das Thema Scheinselbstständigkeit hilfreich, wenn man durch eigene, sichtbare Aktivität im Markt vertreten ist, und dazu kann eine Webseite gehören.

Wenn man allerdings sowieso im Internet aktiv ist, ist dem Selbstmarketing keine Grenze gesetzt :)

Wie ist das mit der Scheinselbstständigkeit?

Eigentlich war das Gesetz 1999 dazu gedacht, die Ausbeutung von z.B. Auslieferungsfahrern und Blumenverkäufern zu limitieren — dass es plötzlich die gutverdienenden, sehr freiwillig freien IT-Berater traf, kam eher überraschend. Das Gesetz wurde alsbald korrigiert, doch auch heute gilt eine zu lange Tätigkeit für nur einen Kunden als auffällig. Ausführliche Infos dazu gibts bei E-Lance, einem allgemein sehr empfehlenswerten Ratgeber für Selbstständige und solche, die es werden wollen.

Welche Firmengrößen arbeiten denn überhaupt mit freien technischen Redakteuren?

Prinzipiell alle Größen:

  • Kleine Firmen, bei denen sich ein festangestellter Redakteur noch nicht lohnt.
  • Mittelgroße Firmen, die bereits ein Team in der Technischen Redaktion haben, aber punktuell Verstärkung brauchen.
  • Große Firmen, die bereits wieder in viele Unterabteilungen zerfallen, die eigenständige Projekte durchführen. Diese Firmen haben oft eine Redaktion, aber die ist eher fürs Intranet oder andere übergeordnete Arbeiten zuständig. Fürs Projekt wird dann temporär jemand eingekauft.

Und wie ist das mit der Wirtschaftslage?

Meine Erfahrung ist, dass bei zunehmender Krise der Markt relativ schlecht ist. Gut ist die Phase, wenn die Wirtschaft wieder anzieht, aber noch sehr zögerlich Personal eingestellt wird. Für Freiberuflichkeit eher schlecht ist eine sehr gute Wirtschaft, da die Firmen dann lieber fest einstellen.

Und die Stundensätze…?

Es gibt zwei Hauptansätze, Stundensätze zu berechnen: nach dem eigenen Bedarf (z.B. hier), oder nach dem, was der Markt bietet (z.B. hier). Da Dokumentation eine tendenziell geringe Priorität hat, wird sie gerne auch schlechter bezahlt als Entwicklung/Programmierung (wobei dort die Sätze auch schwanken, wenn nicht grad die magischen Buchstaben SAP im Profil stehen). Es hilft, wenn man sich als Spezialist profiliert, sei es über das Fachgebiet (E-Technik, Automatisierung…) oder die Dokumentationstechnik (Framemaker, DITA, SGML…).

Soviel zum Thema für heute. Ich wünsche allen, die gerade am Suchen sind, viel Erfolg! Ergänzungen und Kritik gerne in den Kommentaren.

Seotonie und eine eigene Google-Suche

 Business, Web  Kommentare deaktiviert für Seotonie und eine eigene Google-Suche
Jan 102009
 

Seit neuestem gibt es bei Google die Möglichkeit, eine benutzerdefinierte Suche zu erstellen und zu promoten.

Hier gehts beispielsweise zu meiner Seotonie-Suche.

Was bietet diese Suche? Die Einstellungen können über ein Steuerungsfeld mit einem umfangreichen Menü bearbeitet werden:
Google Suche Seotonie

Dabei kann genau angegeben werden, welche Webseiten in die Suche eingeschlossen und welche ausgeschlossen werden wollen. Dadurch lassen sich Mitbewerber ausschalten ;)

Es gibt viele weitere Möglichkeiten, die benutzerdefinierte Suche bei Google zu tunen. So kann die benutzerdefinierte Suche mit dem Adsense-Konto verknüpft werden. Interessant könnte auch das Erstellen einer eigenen Kontext-Datei im XML-Format sein, die dann die Einstellungen der Suche überschreibt:

Neugierig? Hier gehts zur Google-Seite.

Links: Good Charts und YABASO

 Business  Kommentare deaktiviert für Links: Good Charts und YABASO
Jan 092009
 

Oldie (von 2006), aber irgendwie auch Goldie: Choosing a Good Chart erleichtert die Wahl der optimalen Chartform für den jeweiligen Bedarf.

YABASO (yet another book about self-organization) aka One Year to an Organized Work Lifeist nicht nur ein Buch über besseres Organisieren seines Arbeitslebens…nein, es kommt auch mit einem Monatsplan! Und nicht nur das – sogar mit wöchentlich durchzuführenden Aufgaben!

Vielleicht fehlt es mir an Zielstrebigkeit, vielleicht ist es aber auch nur die Lust an einem möglichst regelarmen, interessanten, selbstbestimmten Leben, die mich hindert, an einem solchen Marathon des sich Neuerfindens teilzunehmen. Neue Ziele, neue Aufgaben in allen Ehren – ein Buch als Leitfaden fürs neue Leben? Dann doch besser ein wenig Geld in persönliches Coaching und vielleicht einige interessante Wochenendseminar stecken. Aber wer auf „Lifehack“ steht, darf gerne einen ausführlicheren Artikel zum Buch lesen.

Outputmanagement in Hamburg

 Business  Kommentare deaktiviert für Outputmanagement in Hamburg
Jan 062009
 

Nach mehrjähriger Vorbereitungszeit hat meine Freundin Ines Waldow ihr eigenes Druckzentrum in Hamburg eröffnet. Dabei wirft sie viele Jahre Erfahrung mit Digitaldruck, Versand- und Outputmanagement in die Waagschale.

Besonders am Herzen liegt ihr dabei die Region Hamburg/Norddeutschland – nachdem viele Firmen unter der zunehmenden Verlagerung von Druckdienstleistungen in nur wenige, sehr weit entfernte Druckzentren zu leiden hatten, setzt Ines Waldow auf den Trend der kundennahen und kundenorientierten Versorgung. Dabei geht alles, vom Postkartendruck für den kleinen Laden nebenan bis zu Portooptimierung, Mehrwertlösungen und Preprocessing.

Weitere Informationen gibt es unter It prints – schneller geht es mit einem Anruf unter 040 8224 2446. Das kann sich übrigens auch lohnen, wenn Sie sich vernetzen wollen.

Link: Review von „Predictably Irrational“

 Business  Kommentare deaktiviert für Link: Review von „Predictably Irrational“
Jan 032009
 

Predictably Irrational: The Hidden Forces That Shape Our Decisions ist eins der Bücher, die sich mit dem z.T. nur schwer erklärbaren Kaufverhalten von Leuten beschäftigen – was große Auswirkungen auf das Verkaufen hat. Praktischerweise gibt es einen sehr ausführlichen Review dazu, so dass man sich das Buch nicht unbedingt kaufen muss.

Typische Ergebnisse solcher Untersuchungen:

  • Why We Overvalue What We Have: The „endowment effect“ means that when we own something, we begin to value it more than other people do.
  • The Power of Price: Why a 50-Cent Aspirin Can Do What A Penny Aspirin Can’t
  • Why Options Distract Us from Our Main Objective: Choosing between two things that are similarly attractive is one of the most difficult decisions we can make.

Bei letzterem gibt es zwei Ansätze, das auszunutzen: Entweder die Dinge unterschiedlich attraktiv machen – idealerweise drei Produkte anbieten, eins davon hochpreisig, das puscht das zweitteuerste – oder die Wahl nehmen und nur ein Produkt anbieten, was typische Landing Pages tun.

Ein ähnliches, sehr gutes Buch über (Ver)Kaufpsychologie habe ich letztes Jahr gelesen: The Science of Influence: How to Get Anyone to Say „Yes“ in 8 Minutes or Less!. Empfehlenswert!

Links: Suchmaschinenoptimierung

 Business, Web  Kommentare deaktiviert für Links: Suchmaschinenoptimierung
Dez 292008
 

Nachdem ich gestern bei Seokratie rumhing und beispielsweise den Beitrag Warum immer die gleichen Themen? verschlang, gabs danach kein Halten, und andere SEO-Blogs wurden aufgestöbert und erlegt verlinkt:

Das SEO Marketing Blog mit dem Blog-Tutorial.

Das Ein-Uwe Blog mit interessanten Beiträgen wie Morgen bei Null mit Seo anfangen – eine 100% sichere Methode zum Linkaufbau.

Das Sistrix-Blog mit einem ebook zu Suchmaschinenoptimierung für Einsteiger und auch einer Linkliste zu weiteren SEO-Blogs

In Xing gibts aktuell auch interessante Diskussionen, beispielsweise im Forum Suchmaschinenoptimierung.

Und ja, SEO ist eins meiner Themen für 2009. Immerhin hat es mein Blogeintrag technischer redakteur bremen inzwischen auf Platz 2 geschafft, gegen die ganzen Stellenanzeigen der großen Jobportale. Mein Gulp-Profil ist dagegen auf den letzten Platz auf Seite drei gerutscht. Schade drum.

Technischer Redakteur Bremen

Ein Jahr Bloggen

 Business  Kommentare deaktiviert für Ein Jahr Bloggen
Dez 282008
 

Am 28.12.2007 schrieb ich meinen allerersten Blogeintrag – über WordPress :) Die Liebe zu dieser handlichen, gut bedien- und ausbaubaren Blogsoftware hat mich nicht verlassen. Inzwischen habe ich eine kleine Firmenwebseite erstellt und ein weiteres Blog am Laufen, dazu kam neulich ein WordPress-Adventskalender für eine Mailingliste. Auch meine eigene Firmenwebseite werde ich im Zuge des Redesigns (hoffentlich noch in dieser Winterpause) mit WordPress 2.7 aufsetzen.

Ein wenig Statistik:
236 Artikel mit 162 Bildern
118 Kommentare
1450 geblockte Spamkommentare(!)
3 Designs durchprobiert (von Blog.txt zu Branford Magazine zu WP-Multiflex)

Die meisten Postings gab im September 2007 (32), die wenigsten im Mai (11). Die häufigsten Tags sind Humor, WordPress und Links.

Am meisten über Google gefunden wird der Beitrag Inhaltsverzeichnis in Word konfigurieren, gefolgt vom Adventskalender in WordPress. Am meisten über Links gefunden wurden die in Bremen aufgenommenen Schnappschüsse von der Waterfront und vom Hähnchenstand.

Das Idealziel von einem Artikel/Tag habe ich meistens nicht erreicht, aber ich bleibe am Ball. Insgesamt habe ich fürs zweite Betriebsjahr vor, mehr Artikelserien zu schreiben, mehr Fachbücher in der technischen Dokumentation zu reviewen und meine Internetaktivitäten ein wenig mehr zu monetarisieren. Nicht notwendigerweise in diesem Blog, aber ich habe ja noch einige andere Domains am Start. Und wenn Sie noch ganz andere Ideen haben, was Sie hier gerne lesen würden – das ist Ihre Chance zu kommentieren :)

Auf ein neues Blog-Jahr 2009!

Rechnungen digital signieren

 Business  Kommentare deaktiviert für Rechnungen digital signieren
Dez 272008
 

Nach dem Umsatzsteuergesetz müssen Firmen Rechnungen an andere Firmenkunden digital signieren. Es reicht also nicht, einfach nur ein PDF per Mail zu schicken – entweder die Rechnung ist digital signiert, oder sie muss als klassischer Ausdruck per Brief die deutsche Post bereichern.

Wer selbst noch keine Software dafür hat, kann sich auf dem Signaturportal ein Postfach einrichten. Mails und Dokumente, die über dieses Postfach geleitet werden, werden digital signiert. Der Einrichtungsaufwand dafür beträgt laut Beschreibung nur 5 Minuten. Allerdings muss man für das Gesamtverfahren außer einer Vollmacht auch noch das Postident-Verfahren durchlaufen, bei dem man persönlich samt Ausweis bei der Post erscheinen muss.

Kosten entstehen erst ab 5 „ePorto“-Einheiten/Monat, dies entspricht z.B. 5 digital signierten Dokumenten. Danach stehen verschiedene Tarif- und auch Flatratemodelle zur Wahl.

Neben dem Signieren kann man auch prüfen und archivieren lassen. Ein relativ leicht zugängliches Rundum-Paket zur digital signierten Rechnung – eine interessante Alternative zur lokalen Lösung!

Neues Blog – OpenMES

 Business, Software  Kommentare deaktiviert für Neues Blog – OpenMES
Dez 262008
 

Neu auf meiner Leseliste ist das Open MES Blog.

Was ist MES? Wikipedia-Auszug:
„Als Manufacturing Execution System (MES), wird ein prozessnah operierendes Fertigungsmanagementsystem bezeichnet. Oft wird der deutsche Begriff Produktionsleitsystem synonym verwendet. Es zeichnet sich gegenüber ähnlich wirksamen Systemen zur Produktionsplanung [..] durch die direkte Anbindung an die Automatisierung aus.“

Meistens werden dafür große, ausgeklügelte Softwarepakete angeboten, doch geht es auch mit Open Source? In diesem Blog erfahren Sie, wie – mit oder ohne Kaufware als Basis – freie Software in MES-Lösungen genutzt werden kann, beispielsweise für datenverdichtetes Reporting.

© 2012 Doku-Hotline Suffusion theme by Sayontan Sinha