Solch ein Statement war neulich im Netz zu lesen, und brachte mich zum Nachdenken.

Die WordPress-in-5-Minuten-Installation funktioniert tatsächlich so schnell, allerdings muss dafür auf der Domain auch alles passen und z.B. PHP5 schon aktiviert sein (war es bei Strato nicht von Haus aus). Auch das Thema Permalinks ist gerne eins, was etwas Zeit kostet, wenn der Hoster erstmal nicht mitspielt.

Dazu dann ein Theme. Da gibt es viele, und das passende ist vom Kunden abhängig, also erstmal die Anforderungen aufnehmen und dann schauen, welches Theme am wenigstens Nacharbeit braucht.

Dann einige Plugins, für Spamfang (falls Artikel mit Kommentarfunktion genutzt werden), SEO, Flexi-Pages für ein klassisches Webseiten-Menü. Vorbau der Struktur, so dass direkt Inhalte eingepflegt werden können. Ein paar Erklärungen zum Admin-Frontend, und vermutlich ein wenig Nachbetreuung (Fragen gibt es immer). Der Aufwand hierfür ist auch von den Vorkenntnissen des Kunden abhängig.

Insgesamt würde ich von Erstgespräch bis Nachbetreuung mindestens einen Tag rechnen, und dafür wären 300 EUR ziemlich günstig.

Folgekosten werden sich für den Kunden allerdings spätestens dann ergeben, wenn er das System auch weiterhin extern pflegen lassen will. Neue Plugins für Wunschfeatures installieren und die häufigen WordPress- und Plugin-Updates einspielen, das sind dann leicht noch einige Stündchen vom Dienstleister.

Eine relativ günstige und noch dazu flexible Webseitenlösung bleibt es trotzdem. Nicht zuletzt deshalb werde ich bei meinem eigenen Redesign auch auf WordPress setzen.

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