Für manche Themen scheint einfach die Zeit zu sein. Neulich schon war das Semikolon im Englischen Thema hier im Blog, da kommen gleich drei weitere Diskussionen auf meinen digitalen Schreibtisch.

Mann Eigentlich ein trauriger Tag, wenn die Frage aufkommt, whether the use of semicolons is (ahem) gay.

Aufgehängt ist das Posting am Artikel Sex and the Semicolon, in dem beleuchtet wird, welche (männlichen) Autoren dieses Zeichen nie genutzt haben – oder im Gegenzug dazu gefördert haben. Dabei hebt sich Vonnegut als Gegner besonders hervor, der das Semikolon als „transvestite hermaphrodite representing absolutely nothing“ bezeichnete.

Da fragt der Autor zu Recht:
If semicolons are masculine enough for Melville and Irving, why should they unsettle Barthelme and Vonnegut? Are today’s male writers just more insecure than yesterday’s about the manliness of their vocation?

(Erstaunlich, in welche Dimensionen sich eine Diskussion über Satzzeichen entwickeln kann.)

Und zum Abschluss dieser Livejournal-Eintrag von „Tightrope Walker“, eine der Episoden-Verfasserinnen der Serie „House“, in dem sie the passion of the semicolon beschwört.

The semicolon does not force; it guides with clarity and logic through the thickets of prose — and in its way it guides the writer, too, for even a semicolon cannot link two entirely disparate points. Coherence comes as a side-effect.

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