Die heutige Googlejagd lieferte weitere Beute, die es wert ist, näher besprochen zu werden. Werfen wir einen Blick auf den Grammar Girl Podcast (mit Transkripts), Webster’s Word of the Day und Just Vocabulary, das Lernado-Blog (mit Downloads), das Wortschatzverzeichnis der Uni Leipzig und die deutschen Agenturschreibregeln.

Grammar Girl

grammar girl

Podcasts sind eine der jüngeren Netzmoden, und versüßen oft Themen, die ohne sie etwas trocken wären. In diesem Fall die englische Grammatik. „Quick and dirty tips for better writing“, lautet der Slogan des Grammar Girl. Dirty sind die Tipps glücklicherweise nicht. Im Gegenteil, das Grammar Girl legt viel Wert auf korrekte und sinnvolle Verwendung von Wörtern und grammatikalischen Konstruktionen. So wird beispielsweise im aktuellen Beitrag zu irregardless gefragt: „If it’s in the dictionary, does that make it a real word?“, was in eine Diskussion von „Prescriptive versus Descriptive Dictionaries“ mündet.
Der Podcast ist sehr angenehm zu hören, allerdings auf gehobenem sprachlichen Niveau. Einsteiger und Personen, die Beträge im Textformat bevorzugen, können zu jeder Sendung die ausführlichen Niederschriften (Transcripts) finden.

Englische Blogs/Feeds für Wörter

Das erste ist der Klassiker: Merriam-Webster’s Word of the Day. Die meisten Wörter sind selten, und manche davon durchaus amüsant – so lautet der Eintrag vom 8. Februar:

sitzmark • \SITS-mark\ • noun
: a depression left in the snow by a skier falling backward

Germish live! Ist es nicht beruhigend, dass die Engländer auch von uns beeinflußt werden?

Das zweite Blog – mit Podcast – ist Just Vocabulary. Dieses bringt sogar zwei Wörter pro Tag. Wonach diese Wörter ausgesucht werden, ist mir allerdings nicht klar. Ich hätte es interessanter gefunden, wenn beispielsweise jeweils zwei scheinbar verwandte oder verwechslungsgefährdete Begriffe nebeneinander gestanden hätten.

Blog von Lernado.com

Lernado.com bietet „kostenlose Arbeitsblätter für den Unterricht (Deutsch und Englisch) und Neuigkeiten aus der Welt der Bildung.“ Und es hält, was es verspricht – Tipps und Tricks rund um (virtuellen) Unterricht und Klassenzimmer. Leider muss man die Materialien etwas mühsam suchen, z.B. über die entsprechende Kategorie. Die Handouts werden als doc und pdf zum Download angeboten.
lernardo.gif

Wortschatzsammlung und Agentur-Schreibweisen

Beim Wortschatz-Portal der Uni Leipzig wird man mit allen möglichen deutschen Wörtern fündig. Selbst ein scheinbar banaler Begriff wie „Blume“ liefert einen mehrseitigen Eintrag mit Sachgebieten, Relationen zu anderen Begriffen, Synonymen und Bedeutungsgruppen (was für Spezialisten…).

Wortschatz Uni Leipzig

Wer dagegen nur „kurz“ nachschauen will, wie die re-re-reformierten Schreibweisen einiger Begriffe in den deutschen Nachrichtenagenturen aussehen, ist mit den Wortlisten der Agenturen sehr gut bedient. Unter Rechtschreibregeln erfährt man auch näheres zu den zugrundegelegten Auswahlregeln.

  One Response to “„If it’s in the dictionary, does that make it a real word?“ – Mehr zu Grammatik und Wörtern”

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