Heute möchte ich die freie Software Gimp vorstellen, mit der Sie Grafiken, „animated gifs“ und inzwischen auch Animationen erstellen können. Ursprünglich wurde Gimp unter Linux entwickelt und ist dort in den meisten Distributionen der Standard für Bildbearbeitung, aber auch auf Windows-Rechnern ist es inzwischen verbreitet.

In den professionellen Bereich ist Gimp leider noch nicht vorgedrungen, da hierfür einige Funktionen beim Farbmanagement fehlen, z.B. für Druckvorstufen (Vergleich von Gimp und Photoshop (engl.)). Für Bilder, die ins Internet, PDFs zum Ausdrucken am Rechner oder in Online-Hilfen kommen, ist Gimp allerdings perfekt. Neben den mitgelieferten Werkzeugen zur Bildbearbeitung ist eine große Anzahl an Plug-Ins verfügbar, die zusätzliche Funktionen bieten. Auch Zeichentablets wie z.B. von Wacom werden unterstützt.

Dokumentation: Es gibt eine deutsche Übersetzung der Dokumentation. Allerdings ist es wie bei den meisten freien Anwendungen gut, mal einen Blick in die englische Originaldokumentation zu werfen. Auf englisch finden Sie auch das ausgezeichnete Buch Grokking the Gimp. Es ist zwar aus dem Jahr 2000, doch die meisten Beispiele sind noch gültig. Daneben finden Sie wie für Photoshop (wenn auch nicht ganz so umfangreich) Webseiten mit Tipps und Tricks, beispielsweise die Gimp-Werkstatt. Einfach mal nach „Gimp Tipps“ googlen.

Unter Gimp for Windows können Sie Gimp zum Installieren herunterladen. Die portable Version, die ohne Installation direkt vom USB-Stick läuft, finden Sie unter Gimp portable.

Viel Spass beim Bildbearbeiten!

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